Mit Sicherheit auch im Alter im eigenen Zuhause

Stefan Greiber - Weser-Ems, 28. April 2014

Ärzte bestätigen: Hausnotruf-Systeme zögern Umzug ins Pflegeheim hinaus

Kleines Gerät mit großer Wirkung: Ein Hausnotrufgerät kann dafür sorgen, dass Menschen länger zuhause wohnen können.

Bis ins hohe Alter selbstständig im eigenen Zuhause leben und sich dabei sicher fühlen – das wünschen sich viele Menschen. Was wenigen bewusst ist: Genau dort passiert besonders häufig etwas. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz geschehen die meisten Unfälle in den eigenen vier Wänden. Das ist besonders gefährlich für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und zum Beispiel einen Rollator nutzen. Sie können nach einem Sturz womöglich das Telefon nicht erreichen, um Hilfe zu rufen. „Viele ältere Menschen beunruhigt die Vorstellung, in der eigenen Wohnung zu stürzen und keine Hilfe holen zu können – gerade, wenn ihre Angehörigen nicht in der Nähe wohnen und daher nicht gleich reagieren können“, sagt Bodo Firschau, Hausnotruf-Experte der Johanniter-Unfall-Hilfe in Oldenburg. Hausnotruf-Systeme schließen diese Lücke. „Sie geben Sicherheit in den eigenen vier Wänden und Angehörige wissen: Im Ernstfall ist sichergestellt, dass ihre Lieben schnell professionelle Hilfe erhalten“, betont Firschau.

 

Das wird von Ärzten bestätigt. In einer aktuellen Umfrage des forsa-Instituts zum Thema Hausnotruf waren 97 Prozent der Befragten überzeugt, dass der Hausnotruf ein sinnvolles Hilfsmittel für ältere Menschen ist und sie diesen ihren Patienten empfehlen würden. Befragt wurden nach repräsentativer Zufallsauswahl 150 niedergelassene Allgemeinmediziner, praktische Ärzte sowie Internisten mit hausärztlichem Schwerpunkt in ganz Deutschland. 94 Prozent der Hausärzte stimmten der Aussage zu, dass ein Hausnotruf älteren, chronisch kranken oder gehbehinderten Menschen rund um die Uhr Sicherheit in den eigenen vier Wänden bietet. 87 Prozent der Befragten sind zudem der Ansicht, dass die Nutzung eines Hausnotrufsystems einen Umzug in ein Seniorenwohnheim oder eine Pflegeeinrichtung hinauszögern kann.

 

Aus diesen Gründen vertrauen bundesweit mehr als 120 000 Menschen auf den Hausnotruf-Service der Johanniter. Das Hausnotrufgerät wird an das normale Telefon angeschlossen und ist mit einem Sender verbunden. Dieser kann am Handgelenk oder um den Hals getragen werden. Im Notfall genügt ein Knopfdruck und das Telefon stellt eine Verbindung zur Hausnotrufzentrale der Johanniter her. Dort nehmen fachkundige Mitarbeiter den Notruf entgegen und veranlassen sofort, dass die betroffene Person Hilfe bekommt. Mit dem Qualitätsurteil „GUT“ gehört der Johanniter-Hausnotruf laut Stiftung Warentest zu den besten Angeboten in Deutschland (test 09/2011). Die Tester empfehlen, vor Abschluss eines Vertrags nach Probeangeboten zu fragen. Ein solches Angebot machen die Johanniter während der „Sicherheits-Wochen“ vom 28. April bis zum 31. Mai 2014. Wer sich in dieser Zeit meldet, kann den Hausnotruf der Johanniter-Unfall-Hilfe vier Wochen kostenlos testen. Weitere Informationen unter 0800 3233 800 (gebührenfrei) oder im Internet unter www.johanniter.de/oldenburg.