1962 - 1971

Von der Gründung des Ordenswerks zur Ausbildung von Schwesternhelferinnen bis zur Verleihung eines Albert-Schweitzer-Preis der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung zu Basel an die Johanniter-Unfall-Hilfe.


Die Mitgliederzahl liegt 1962 bei 4000, 133 davon sind Ausbilder. 1963 wird die JUH durch die Bundesregierung als freiwillige Hilfsgesellschaft anerkannt. Gründungspräsident Frh. v. Gersdorff gibt sein Amt an Frh. v. Lüttwitz ab. In Deutschland nimmt der Straßenverkehr weiter zu und mit ihm die Unfälle. 1964 wird die erste JUH Autobahn-Rettungsstation in Mannheim-Seckenheim eingeweiht. In Schleswig-Holstein beginnen 1966 die ersten Lehrgänge für „Sofortmaßnahmen am Unfallort“. Ein Jahr später ist es bundesweit Gesetz: Jeder Führerscheinbewerber muss entweder einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen oder einen Kurs „Sofortmaßnahmen am Unfallort“ absolvieren. 1968 übergibt Frh. v. Lüttwitz das Präsidentenamt an Peter Graf zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda. 1969 werden die internen Leistungsabzeichen in Gold, Silber und Bronze eingeführt. Erstmals bieten die Johanniter 1970 in Singen einen Behindertenfahrdienst an. Auslandseinsätze führen in die Türkei, nach Jordanien und Pakistan.