Edewechter Nachwuchsretter starten am Deutschen Eck

Stefan Greiber/Fotos: Heike Dierks/Matti Rosenkranz - Edewecht, 19. September 2017

Noch wenige Tage, dann wird es ernst für die Nachwuchsretter des Ortsverbands Edewecht der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit zwei Mannschaften tritt die Edewechter Johanniter Jugend dann beim Bundeswettkampf der Johanniter-Unfall-Hilfe in Koblenz an. Während sich die C-Mannschaft mit den sechs- bis zwölfjährigen Nachwuchsrettern bereits zum dritten Mal als Landessieger qualifizieren konnte und vor vier Jahren in Regensburg sogar den Titel, vor zwei Jahren in Cottbus die Vize-Meisterschaft gewann, ist die B-Mannschaft mit den Zwölf- bis 16-Jährigen erstmals dabei.

Los geht es am Sonnabend, 23. September, um 10 Uhr mit einem theoretischen Test im Kurfürstlichen Schloss von Koblenz. Kurz darauf starten die praktischen Aufgaben mit Trageparcours und Fallbeispielen auf dem Gelände direkt am Deutschen Eck. Das Mittagessen findet auf dem Schiff „RheinFantasie“ statt. „Der Bundeswettkampf ist an sich schon ein tolles Erlebnis. Aber gerade vor dieser grandiosen Kulisse hat er einen zusätzlichen Reiz“, sagt Ortsjugendleiterin Heike Dierks. „Unsere Mädchen und Jungen sind hoch motiviert.“ In den vergangenen Wochen haben sich die Teams intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet, für die theoretischen Tests gepaukt und Absprachen und Handgriffe auf dem Trageparcours geübt. Welches Fallbeispiel sie in Koblenz erwartet, erfahren die Edewechter erst direkt vor der Prüfung. „Wir haben von der Behandlung von bewusstlosen Personen bis zu Schocklagen alles geübt“, sagt Heike Dierks.

Die C-Mannschaft mit Cecilie Böckmann, Jelda Drebing, Emilia Vollmer, Alina Ricklefs, Annike Komrowski, Friederike Kunze und Alina Jürgen-Tatje wird trainiert von Vivien Neugebauer und Miriam Dierks. Matti Rosenkranz und Marc Hoffmann sind für die B-Mannschaft mit Marie Weber, Kea Schrör, Lennart Müller, Luca Harms, Daline Eilers, Annika Krause und Stine Lubek verantwortlich. Beim Landeswettkampf der Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachsen/Bremen werden alle zwei Jahre die Landessieger in insgesamt fünf Kategorien ermittelt, die sich dadurch für den Bundeswettkampf im folgenden Jahr qualifizieren. Gegner sind die jeweiligen Landessieger aus den anderen acht Landesverbänden, die dann untereinander die besten Retter Deutschlands ermitteln. Im vergangenen Jahr hatte sich der Ortsverband Edewecht als Landessieger in den Kategorien C und B qualifiziert. In der Kategorie S der Rettungs- und Notfallsanitäter sowie in der Kategorie A mit den Sanitätshelfern gewann jeweils der Ortsverband Hannover-Wasserturm, bei den Rettungshundestaffeln der Ortsverband Holzminden.