Kindergetrappel in den Fluren des Ortsverbandes

Saskia Weerts - Oldenburg, 31. März 2014

Johanniter richten für 20 Kinder den Zukunftstag aus

20 Kinder haben ihren Zukunftstag 2014 bei den Johannitern in Oldenburg verbracht. Auch Dienststellenleiter Stephan Siemer war dabei.

Die Mädchen und Jungen üben Erste-Hilfe.

Der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe ist jedes Jahr aufs Neue sehr begehrt, wenn es um einen Platz für den Zukunftstag geht. Auch in diesem Jahr wurde den Kindern wieder einiges geboten – von der Besichtigung der Rettungsfahrzeuge bis hin zum Verband legen bei Erste-Hilfe-Übungen.  

 

Am vergangenen Donnerstag, 27. März, fanden sich 20 Mädchen und Jungen aus Oldenburg und umzu an der Industriestraße ein, um einen Einblick in den Arbeitsalltag einer großen Hilfsorganisation zu bekommen. Begrüßt wurden sie vom Dienststellenleiter des Ortsverbandes, Stephan Siemer. Einen ersten Eindruck von den Aufgaben in einer Rettungswache bekamen sie im Anschluss von Rettungswachenleiter Niels-Holger Brunkau. Doch nach den theoretischen Fakten wurde es Zeit für etwas Praktisches.

 

Das wurde den Kindern in den Fahrzeughallen geboten. Der Ortsverband verfügt über viele verschiedene Rettungsfahrzeuge und darin verbergen sich lebenswichtige Geräte, die erklärt werden können. Das tat Rettungsassistent Marcus Maas, der hauptamtlich im Ortsverband beschäftigt ist, sich darüber hinaus aber auch ehrenamtlich engagiert. Die mutigen unter den Kindern konnten sich von ihm den Blutdruck und den Puls messen lassen. Jedem von ihnen wurde beste Gesundheit bestätigt und somit konnte es weiter gehen zum nächsten Teil des Zukunftstages.

 

Von der Rettungswache aus machte sich die Gruppe auf den Weg in die Bloherfelder Straße, zum Servicecenter der Johanniter. Dort hatte dessen Leiter Frank Komrowski eine Präsentation für die Kinder vorbereitet, in der sie einen Überblick von den Aufgaben des Servicecenters gewannen. Gleichzeitig stellte Komrowski ihnen auch die Johanniter-Jugend vor, in der er sich neben seinem Hauptamt noch ehrenamtlich engagiert. Die Kinder waren erstaunt, was die Kinder alles in der Johanniter-Jugend erleben können. Besonderen Eindruck machten Fotos der RUD-Gruppe auf sie. Die Realistische Unfalldarstellung beschäftigt sich mit dem Schminken von Wunden und Verletzungen, die, der Reaktion der Kinder nach zu urteilen, täuschend echt aussehen.

 

Nach einer Stärkung fuhr die Gruppe zurück zur Regionalgeschäftsstelle an der Industriestraße. Dort lernten die Kinder in zwei kurzen Vorträgen etwas über die Strukturen des Regionalverbandes mit seinen 20 Ortsverbänden. Danach mussten sie selbst aktiv werden. In einem der Ausbildungsräume brachte FSJlerin Vanessa Vollmer den Kindern die Grundlagen der Ersten Hilfe bei. Die Kinder legten Verbände, klebten Pflaster und übten sich an der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Für viele der Kinder bildete dies den Höhepunkt des Tages. Damit sie noch lange an den Zukunftstag bei der Johanniter-Unfall-Hilfe zurückerinnert werden, bekam jeder von ihnen am Ende eine Stiftemappe sowie eine Schlumpf-Figur im Johanniter-Design.