700 Helferstunden bei der Travemünder Woche

Lübeck/Travemünde, 01. August 2017

Johanniter leisten den Sanitätsdienst beim zweitgrößten Segelevent der Welt

Rund 700.000 Besucher hat die Travemünder Woche vom 21. bis zum 30. Juli an die Ostseeküste gelockt. Auch in diesem Jahr haben die Johanniter das zweitgrößte Segelevent der Welt sanitätsdienstlich abgesichert. Unterstützung erhielten sie von den anderen Lübecker Hilfsorganisationen: dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Malteser Hilfsdienst. Allein die Johanniter leisteten über 700 Helferstunden während der 128. Travemünder Woche.

Gemeinsam betrieben die Hilfsorganisationen zwei Unfallhilfsstellen, einmal an der Beach-Area an der Nordermole und einmal am Brügmanngarten. Am Alten Leuchtturm waren Rettungswagen und die Einsatzleitung stationiert, ebenso wie eine zusätzliche Bedarfs-Unfallhilfsstelle. Zum Transport von Patienten auf der Festivalmeile und besonders im Strandbereich wurde über die gesamte Veranstaltungsdauer mindestens ein Quad vorgehalten.

Insgesamt verzeichneten die Hilfsorganisationen weniger Hilfeleistungen als in den letzten Jahren. Besonders das Jugendschutzkonzept der Stadt hat - wie auch in den vergangenen Jahren - sehr gut gegriffen, so dass nur wenige alkoholisierte Jugendliche behandelt werden mussten.

Aufgrund des Unwetters hatte der Veranstalter am Dienstag, 25. Juli nicht nur alle Regatten, sondern erstmals auch das Landprogramm absagen müssen. Für die ehrenamtlichen Helfer bedeutete das, dass sie unverrichteter Dinge den Einsatzort wieder verlassen mussten. Zum Abschluss am Sonntag zeigte sich das Wetter wieder von seiner besten Seite, so dass die Festivalmeile zum Abschlussfeuerwerk noch einmal gut gefüllt war.

Pressestelle Berenike Matern

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