FSJ-Porträt Jasmin Grabler

In der Zentralen Erstaufnahme Wiesendamm

Warum hast du dich für ein FSJ / Bundesfreiwilligen-dienst entschieden?
Ich möchte herausfinden was mir wichtig ist und was ich mit meiner Zukunft machen möchte.

Warum gerade bei den Johannitern?
Weil ich die Johanniter sich in der Flüchtlingshilfe engagieren und ich Interesse hatte mit Flüchtlinge zu arbeiten.

In welcher Johanniter-Einrichtung hast du gearbeitet und was waren deine Aufgaben?
Ich habe in der ZEA Wiesendamm gearbeitet und ganz unterschiedliche Aufgaben übernommen, wie zum Beispiel bei der Essensausgabe, der Kinderbetreuung, der Bürobetreuung oder als Übersetzerin für russisch. Aber es gehört auch dazu sich selber Aufgaben zu suchen. Ich habe den Mädchen ein bisschen gezeigt wie man Klavier spielt und beim Essen haben wir uns gegenseitig deutsche und persische Wörter beigebracht.

Was hat dir besonders Spaß gemacht und was hat dich besonders geprägt?
Ich arbeite für und mit Menschen. Ich lerne viel über mich selbst, wie ich mich richtig einbringe, wie ich es schaffe Grenzen zu setzen und standfest zu bleiben. Gleichzeitig lerne ich viele unterschiedliche Sichtweisen kennen, und muss für mich selbst entscheiden was ich für richtig halte. Außerdem ist es eine große Umstellung von der Schule zur Arbeitswelt: das frühe Aufstehen, die lange Arbeitsstunden, Aufgaben und die Erwartungen.

Von welchen Erfahrungen kannst du auch in der Zukunft profitieren? Zum Beispiel im Beruf oder Studium?
Ich kann von allen Erfahrungen profitieren. Die Erlebnisse werden meine Wahl für einen Studiengang beeinflussen, ob ich in Zukunft beispielsweise mit Menschen und deren Konfliktsituationen arbeiten möchte.

Warum würdest du deine FSJ-Stelle weiterempfehlen?
Diese FSJ-Stelle gibt dir eine Chance Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern kennenzulernen. Diese Stelle ist eine Herausforderung für dich und deine eigenen Werte.