Barmenia und Johanniter stellen neues Angebot zur Pflegevorsorge vor

Hamburg, 03. August 2017

"Pflege100" bietet maximale Flexibilität und 100% Leistung bereits ab Pflegegrad 1

Foto: Frank Schemmann

Die Barmenia Krankenversicherung a. G. hat in Kooperation mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ihr Angebot in der Pflegevorsorge um ein Premium-Produktkonzept erweitert, die "Pflege100". Der neue Tarif sieht ein frei verfügbares Pflege-Monatsgeld bis zu maximal 3.000 Euro vor. Hauptmerkmal ist die einhundertprozentige Leistung des vereinbarten Pflegemonatsgeldes bereits ab dem ersten Pflegegrad. Der Kunde erhält in den niedrigen Pflegegraden mit langer Verweildauer dadurch eine deutlich höhere Unterstützung als in anderen privaten Pflegeversicherungen. Dabei ist es unerheblich, ob die Pflege in einer stationären Einrichtung oder zu Hause durch Pflegekräfte oder auch Angehörige durchgeführt wird. Dieser Ansatz ist im Bereich der Pflegvorsorge neu und ermöglicht Pflegebedürftigen unter anderem weiterhin hohe Mobilität und Teilhabe am Leben.

Pflege100 sieht darüber hinaus eine Einmalzahlung vor, bei der der Versicherte bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit des Grades 4 oder 5 zusätzlich einmal das Fünffache des vereinbarten Monatsgeldes erhält. Ebenfalls enthalten ist eine Beitragsbefreiung bei Pflegebedürftigkeit in Grad 4 oder 5. Erweitert werden die Leistungen um ein Basis-Assistance-Angebot des Kooperationspartners Johanniter-Unfall-Hilfe. Dieses umfasst die telefonische Benennung und Vermittlung von zusätzlichen Dienstleistungen rund um das Thema Pflege, Pflege-Visite/Pflege-Case-Management sowie die Vermittlung einer Unterbringung in einer vollstationären Pflegeeinrichtung in Deutschland.

"Unsere Pflegefachkräfte erleben jeden Tag aufs Neue, wie wichtig es den Menschen ist, möglich lange ein selbstbestimmtes und aktives Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung führen zu können. Menschen, die pflegebedürftig werden, sollten daher von Anfang an gut und umfassend versorgt sein. Das neue Angebot Pflege100 bietet die Grundlage dafür", betont Michael Weber, Bereichsleiter Soziale Dienste im Landesverband Nord.

"Unser Produktkonzept Pflege100 stellt genau auf die Wünsche unserer Kunden ab", so Frank Lamsfuß, Vorstandsmitglied bei den Barmenia Versicherungen. "Die Bedarfsermittlung ist vereinfacht, weil wir auf eine Umrechnung in Tages- und Monatswerte verzichten können. Die Staffelung des Pflege-Monatsgeldes entfällt, und wir zahlen im Pflegefall immer in der vereinbarten Höhe aus. Unabhängig davon, ob ambulant oder stationär gepflegt wird oder welchem Pflegegrad der Versicherte zugeordnet wurde."

Zahlreiche Tarife am Markt gehen heute üblicherweise davon aus, dass bei stationärer Pflege der finanzielle Bedarf zunimmt, je höher der Pflegegrad ist. Seit Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes (PSG) II ist diese Form der Ermittlung des abzusichernden Monatsgeldes allerdings überholt. Heute sind Kosten von Pflegeheimen so kalkuliert, dass jeder Bewohner, unabhängig vom Pflegegrad, stets den gleichen Eigenanteil für die stationäre Pflege zahlt. Pflege100 entspricht somit der neuen Bedarfssituation durch das PSG II. Viele pflegebedürftige Menschen wollen heute so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden verweilen. Gerade für diesen Fall rechnet sich der Abschluss der Pflege100. Denn das Produkt legt seinen Fokus auf die wahrscheinlichsten und am längsten andauernden, mit noch geringen Beeinträchtigungen verbundenen Pflegesituationen: die Pflegegrade 1 bis 3. Dadurch, dass das Monatsgeld vollständig ausgezahlt wird, können sich Pflegebedürftige ihre Selbstständigkeit, Individualität, ihre sozialen Kontakte und Mobilität erhalten.

Mehr Details zu dem neuen Angebot unter www.pflege100.barmenia.de.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Barmenia Versicherungen kooperieren schon seit mehr als 15 Jahren, in der Vergangenheit vor allem in der Unfallversicherung. Diese Zusammenarbeit wird schrittweise ausgebaut mit dem Ziel, innovative Lösungen mit einem hohen praktischen Nutzen für die Kunden rund um das Zukunftsthema Pflege anzubieten.

Pressestelle Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Helbingstraße 47
22047 Hamburg