G20-Gipfel: 80 Johanniter im Einsatz

Hamburg, 10. Juli 2017

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Rund 400 haupt- und ehrenamtliche Kräfte der fünf Hamburger Hilfsorganisationen ASB, DLRG DRK, Johanniter und Malteser haben den G20-Gipfel der führenden Staats- und Regierungschefs an den zentralen Veranstaltungstagen am 7. und 8. Juli sowie im Vorfeld sanitätsdienstlich abgesichert. Unter den Einsatzkräften waren rund 80 Johanniter aus Hamburg, dem Landkreis Harburg und Wunstorf (LV Niedersachsen/Bremen). Seit dem 30. Juni bis einschließlich 10. Juli waren die Helfer vor Ort im Einsatz bzw. in Rufbereitschaft, an den Hauptveranstaltungstagen mit 26 Helfern pro Schicht. Die Johanniter waren zuständig für die erweiterte Gefahrenabwehr, den Sanitätsdienst, unter anderem in der Messehalle, und die Konvoibegleitung einiger Delegationen mit einem Rettungsfahrzeug. Am Gipfelwochenende haben die Hamburger Johanniter die wöchentlich rotierende Stelle des "Einsatzleiters Hilfsorganisation" übernommen. "Der Dienst während des Gipfels verlief für unsere Einsatzkräfte ruhig. Der Sanitätsdienst in der Messe hatte wenige Einsätze. Unser Führungsdienst hat mit den Maltesern zusammen die Patientenablage in der Nähe des Demonstrationsgeschehens im Schanzenviertel aufgebaut", berichtet Norbert Maaß von den Hamburger Johannitern.

Bereits am Freitagmorgen hatten die Johanniter in Abstimmung mit der Sozialbehörde aufgrund der aufgeheizten Stimmung in der Stadt kurzfristig entschieden, die Johanniter-Kita in der Dorotheenstraße in Winterhude geschlossen zu lassen. "Die Entscheidung hat sich leider als absolut richtig erwiesen", sagt Harald Halpick, Regionalvorstandsmitglied Hamburg. "In der rückwärtigen Parallelstraße kam es infolge der Ausschreitungen zu Bränden. Unter anderem ist dabei ein Auto zerstört worden."

Im Anschluss an den G20-Gipfel haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ihren ausdrücklichen Dank an die Einsatzkräfte gerichtet.

36 Delegationen mit insgesamt rund 6500 Delegierten aus den 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern sowie der Europäischen Union und über 4000 nationale und internationale Medienvertreter waren vor Ort beim G20-Gipfel dabei.

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