G20-Gipfel: Rund 400 Rettungskräfte der Hamburger Hilfsorganisationen im Einsatz

Hamburg, 23. Juni 2017

Rund 150 Helfer aller Hilfsorganisationen ließen sich von der Polizei schulen.

In zwei Wochen findet im Zentrum von Hamburg der G20-Gipfel statt. Die Stadt will bestens darauf vorbereitet sein und so werden neben den zahlreichen Sicherheitskräften sowie der Feuerwehr auch die fünf Hamburger Hilfsorganisationen ASB, DRK, Johanniter und Malteser sowie die DLRG eingebunden sein

Am 07./08. Juli wird Hamburg zur internationalen Bühne für den G20-Gipfel. Erwartet werden 36 Delegationen mit insgesamt rund 6500 Delegierten aus den 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern sowie der Europäischen Union und über 3000 nationale und internationale Medienvertreter. Das Treffen in Hamburg wird die zwölfte Zusammenkunft der G20 sein. Hamburg ist gleichzeitig die erste Stadt in Deutschland, die einen solchen G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs ausrichten wird.

Die Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter-Bund Hamburg, Deutsches Rotes Kreuz, DLRG, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst bereiten sich bereits seit Anfang des Jahres intensiv auf den Gipfel vor. Insgesamt sind bis zu 400 ehrenamtliche sowie hauptamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen an den zentralen Veranstaltungstagen sowie auch im Vorfeld im Bereich der Gefahrenabwehr, der Wasserrettung sowie für den Sanitätsdienst an den Veranstaltungsorten im Einsatz, darunter rund 80 haupt- und ehrenamtliche Johanniter.

In den vergangenen Monaten gab es regelmäßige Koordinierungstreffen sowie zahlreiche Übungseinsätze und Fortbildungen, die dafür sorgen sollen, dass das Zusammenspiel der Hilfsorganisationen untereinander aber auch mit den Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr reibungslos verläuft. Bei einer gemeinsamen Fortbildung der Helfer am Mittwoch, 21. Juni 2017 im Regionalverband Hamburg schulte ein Vertreter der Polizei typische Verletzungsmuster bei Großdemonstrationen.