Einsatzleitung auf dem Hamburger CSD

Fotos: Anika Wenz, Benedict Peters, Florian von Walsleben - Hamburg, 06. August 2016

Insgesamt friedlicher Einsatz für Sanitäts- und Rettungsdienst beim Straßenfest der Vielfalt und Selbstbestimmung

Foto: Benedict Peters

 

Ausgelassen, aber sehr friedlich, bunt bis schrill-abgedreht und 100% politisch - so lässt sich der Einsatz der 50 Johanniterinnen und Johanniter aus dem Sanitäts- und Rettungsdienst des Regionalverbands Hamburg am vergangenen Wochenende beim Christopher Street Day zusammenfassen. Jeden Tag vom 5. bis 7. August 2016 sorgten sie zusammen mit 2 Johannitern aus Rendsburg, 15 Einsatzkräften des DRK und drei Kollegen von der DLRG in der Innenstadt für Sicherheit und schnelle Erste Hilfe. Die DLRG-Sanitäter waren mit dem Rettungsboot "Manni" auf der Binnenalster und zwei Mitglieder der Johanniter-Motorradstaffel Hamburg mit ihren Motorrädern auf dem gesamten Veranstaltungsgelände unterwegs, um schnell mitzubekommen, wo die Feiernden Hilfe benötigen.

Insgesamt 300.000 Personen besuchten die Parade und das Straßenfest rund um die Binnenalster und setzen ein Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt.

Die Einsatzkräfte zählten insgesamt rund 100 Hilfeleistungen. 35 weniger als im Vorjahr. 17 Mal mussten Rettungswagen Personen in umliegende Krankenhäuser bringen. Im Vergleich zu anderen Veranstaltungen dieser Größenordnung ist das eine geringe Zahl an Hilfeleistungen, die im Vergleich zum Vorjahr auch nochmal um etwa ein Drittel zurückgegangen ist. So verwundert es nicht, dass die Einsatzleiterin Anika Wenz von den Hamburger Johannitern einen "ruhigen und bunten Sanitätsdienst ohne besondere Vorkommnisse mit super Stimmung, viel Spaß und guter Zusammenarbeit unter den Helfern wie auch mit den anderen Diensten, Feuerwehr und Polizei“ bilanziert.