Schließung der Zentralen Erstaufnahme-Einrichtung (ZEA) Wiesendamm 24

Hamburg, 26. Mai 2016

Die Johanniter danken den Anwohnern, freiwilligen Helfern und offiziellen Stellen in Barmbek für die gute Zusammenarbeit

Das Johanniter-Team der ZEA Wiesendamm 24 in Hamburg-Barmbek (vorne, v.l.n.r., Dagmar Dittmers, Silke Peters, Peter Alexander, Olivia Strohschein, Alireza Ravanipour, Martin Bonacker, Atiq Popal, Kejal Moradkhani / hinten, v.l.n.r., Susanne Schindelmeiser, Daniela Schulze, Jasmin Grabler, Regina Lehmann, Mervat Gabra, Carlos Palacio-Barros, Martin Späth)

Die Johanniter-Unfall-Hilfe in Hamburg betreibt die Zentrale Erstaufnahme am Wiesendamm 24 für geflohene Menschen mit 250 Betreuungsplätzen im Auftrag der Stadt Hamburg noch bis zum 31.05.2016. Danach wird die Einrichtung planmäßig geschlossen, weil der Mietvertrag für das Gebäude ausläuft. Die Unterbringung dort war von Anfang an nur auf wenige Monate ausgelegt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner werden in andere Unterkünfte verlegt.

"Auch wenn es wenig Privatsphäre und Komfort für die Bewohnerinnen und Bewohner in der Einrichtung gegeben hat, so war das Zusammenleben der Geflüchteten aus verschiedenen Nationen und Kulturen friedlich und die gesamte Atmosphäre vor Ort von Freundlichkeit geprägt.", so Martin Späth, Quartiersleiter am Wiesendamm. Maßgeblich für das positive Miteinander war das gute Zusammenspiel zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Betreuern, den Mitarbeitern der Security, des Caterers und der Reinigungsfirma. "Dass wir die uns anvertrauten Menschen so umfangreich unterstützen konnten, verdanken wir maßgeblich dem Engagement zahlloser freiwilliger Helferinnen und Helfer von 'Welcome to Barmbek' und dem "Teemobil" sowie der Hilfs- und Kooperationsbereitschaft der Akteure im Stadtteil. Den Anwohnern, Ämtern, Schulen, Kindergärten, Kultur- und Sportvereinen sowie der Polizei in Barmbek gilt daher unser Dank.", sagt Martin Späth im Namen des gesamten Johanniter-Teams.

Die Flüchtlingsarbeit der Johanniter in Hamburg
Der Regionalverband Hamburg der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. betreibt insgesamt drei Zentrale Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Hamburg. Die Johanniter sind zuständig für die Versorgung und Sicherheit sowie die medizinische, pädagogische und psychosoziale Betreuung der Flüchtlinge. Die 80 hauptamtlichen Mitarbeiter der Johanniter werden in den Unterkünften von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern u.a. aus verschiedenen Bürgerinitiativen (je nach Einrichtung zwischen 50 und 150 Personen) hierbei unterstützt. In den Unterkünften finden derzeit ca. 900 Menschen ein vorübergehendes Zuhause. Für die Johanniter steht nicht die bloße Unterbringung und Versorgung der Menschen im Vordergrund, sondern sie wollen mit ihrer Arbeit zur Integration der Geflüchteten beitragen.

 

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