Kreisfeuerwehrübung

Embsen, 24. September 2005

Am 24.September passierte, wovor Sanitäter und Feuerwehrleute warnen: Übermütige Jugendliche feierten gerade eine Party an verbotener Stelle. Ein riesiger alter Bunker bei Embsen war der spektakuläre Schauort.


Grubengase, Gefahrstoffe, giftig, ätzend und wild gelagert - eine Verpuffung, und schon war die Katastrophe für die Party perfekt.

 

In der Folge waren über 140 Helfer von Feuerwehren, ABC-Zug, Technischem Hilfswerk (THW), Johannitern und Rotem Kreuz im Einsatz. Nach Erkundung des Geländes suchten Feuerwehrmänner unter schwerem Atemschutz über mehrere Stunden in dem unterirdischen, mehrstöckigen Labyrinth. Nach und nach wurden über 15 Partygäste mit zum Teil schweren Verletzungen wie Verbrennungen und Verätzungen ans Tageslicht gebracht.

 

Dort erwartete sie ein orange vermummtes Team in Duschkabinen zum Dekontaminieren, danach die Sanitäter an der Verletztenablage. Diese hatten zuvor zahlreiche Merkblätter über Gefahrenstoffe, deren Wirkung und deren Behandlung studiert. Mit entsprechend spitzen Fingern wurden die Verletzten erstversorgt und dann zum Behandlungsplatz weiter geleitet.

 

Hier endete für die Partymimen die Prozedur. Schon am Abend zuvor war ein kleiner Verkehrsunfall sowie ein Brand mit wenigen Verletzten durchgespielt worden. Auf der Anfahrt zur Übung kamen die Johanniter zu einem realen Verkehrsunfall, wo sie den Verletzten erstversorgten und dem eintreffenden Rettungsdienst übergaben.

Pressestelle: Aleksandra Doneva

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Harburg
Am Saal 2
21217 Seevetal