Übung in Rade

Rade, 28. August 2007

Mehrere Freiwillige Feuerwehren und die Johanniter- Schnelleinsatzgruppe (SEG) wurden einmal mehr mit einer von der FW Rade ersonnenen schwierigen Unfallsituation konfrontiert: 35 Verletzte, Beteiligte und Unfallopfer forderte der Regieplan des Zusammenstoßes eines Busses mit drei PKW. Aufwendig geschminkt wurden die Darsteller zuvor von zwei Johanniter-Helfern. 

Die Einsatzlage forderte zunächst das ganze Können des Einsatzleiters und der Abschnittsleiter: Die Bekämpfung des Motorbrandes am Bus, die Sicherung der drei PKW, die Rettung und Bergung der Personen.

 

Schnell war eine Verletztenablage organisiert, und als die Technikgruppe der Johanniter den Behandlungsplatz mit einer Sichtungsstelle und zwei Behandlungszelten errichtet hatte, arbeiteten Feuerwehrhelfer und Sanitäter Hand in Hand bei der Vorversorgung der Verletzten vor dem theoretischen Weitertransport in Krankenhäuser sowie der Betreuung von unverletzten Personen und Weiterleitung in die Betreuungsstelle im nahegelegenen Feuerwehr- Gerätehaus. 

 

Schwierig gestaltete sich die Rettung einiger der PKW-Insassen mit Rettungs-Scheren und -Spreitzern, und so zog sich die Übung bis 11.15 Uhr hin. Am Schluss beobachteten die Helfer noch gespannt das Wiederaufrichten des umgekippten Linienbusses.

Pressestelle: Aleksandra Doneva

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Harburg
Am Saal 2
21217 Seevetal