Einfach etwas Gutes tun

Hamburg, 02. Dezember 2009

Qualifizierte Aus- und Weiterbildung, ein Netzwerk sozialer Kontakte, die Genugtuung, etwas Sinnvolles zu tun, Anerkennung und, vor allem, viel Spaß: Das sind die Gründe, warum sich Menschen ehrenamtlich engagieren. Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage unter mehr als 20 000 ehrenamtlichen Johannitern.

 

Freiwillige Helfer investieren im Schnitt rund 5,3 Stunden pro Woche und bringen dabei ihre ganz persönlichen Stärken und Qualifikationen in die Hilfsorganisation ein.

 

Thomas Edelmann, Landesbeauftragter für das Ehrenamt bei den Johannitern im Landesverband Nord sagt: „Noch immer glauben viele, dass man sich bei uns nur im Sanitätsdienst einbringen könne. Dabei haben die Johanniter noch sehr viel mehr zu bieten: Gerade im Bereich der ambulanten Pflege können Ehrenamtliche das professionelle Angebot ergänzen und bereichern.“ Bei der Johanniter-Unfall-Hilfe sind rund 28 000 Ehrenamtliche in den Bereichen Katastrophenschutz, Sanitätsdienst und Jugendarbeit, in der Soforthilfe nach Katastrophen im Ausland sowie in der Betreuung älterer Menschen tätig. In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und im Landkreis Harburg engagieren sich neben etwa 1200 hauptamtlich Beschäftigten rund 3300 freiwillige Helferinnen und Helfer.

 

Dass die Zahl der Ehrenamtlichen bei den Johannitern in Norddeutschland in den letzten Jahren ständig gestiegen ist, entspricht dem bundesweiten Trend: Bereits ein Drittel der Deutschen leisten einen freiwilligen Beitrag für das Gemeinwohl, so eine aktuelle emnid-Umfrage im Auftrag der Kampagne „Geben gibt“. Viele machen mit, um Sinnvolles für sich und andere zu tun, in der Gesellschaft etwas zu bewegen und vielfältige Kompetenzen zu erwerben. Angesichts aktueller und künftiger Herausforderungen für den Sozialstaat werden das Miteinander der Bürger und die gegenseitige Hilfe im Alltag immer wichtiger. Die Umfrage zeigt auch, welches ehrenamtliche Potenzial noch im Land schlummert: Mehr als 36 Prozent der bisher nicht engagierten Deutschen sind grundsätzlich bereit, sich freiwillig für die Gesellschaft einzusetzen.

 

Bei den Johannitern wird jeder Ehrenamtliche auf seine Aufgabe vorbereitet: Rollstuhl schieben wird genauso geübt wie Gesprächsführung mit Alten und Kranken sowie Führungsqualitäten und Teamfähigkeit im Katastropheneinsatz. Egal, ob bei der Rettungshundestaffel, der Reiterstaffel oder bei der Johanniter Jugend – für jeden Ehrenamtlichen findet sich die geeignete Stelle, in der er sich einsetzen kann.

Pressestelle: Aleksandra Doneva

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Harburg
Am Saal 2
21217 Seevetal