Stabsrahmenübung im Landkreis

Ashausen, 24. September 2009

Um Großschadenslagen zu bewältigen ist eine gut ausgebildete und aufeinander eingespielte Führung unverzichtbar. Zum einen gibt es für solche Fälle einen Katastrophenschutzstab beim Landkreis Harburg und weiterhin die Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr (TEL). Beiden Einheiten sind jeweils zwei Fachberater zugeordnet. Sie bilden die Schnittstelle zwischen den Einsatzkräften der JUH und dem Stab bzw. der TEL, kennen Fahrzeuge, Ausstattung, Ausbildung und Fähigkeiten der Kräfte und helfen so bei der Entschlussfassung in welcher Art und Weise die Johanniter im Einsatz helfen können. Nachdem im September mehrere Lehrgänge für diese Einheiten durchgeführt worden, galt es am Samstag, den 24.10.2009, das Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Übungsszenario war ein Brand in einer Chemiefabrik an der Elbe. Dabei entstehende gesundheitsschädigende Stoffe machten eine Evakuierung von bis zu fünftausend Personen notwendig. Weiterhin wurde angenommen, dass die aufgebrachte Bevölkerung das Gebiet verlässt und sich infolgedessen mehrere Große Verkehrsunfälle ereignen.

Kommuniziert wurde zwischen den Übungsteilnehmern, dies waren neben den o.g. Gruppen der JUH, diverse Zugführer von Kreisfeuerwehrbereitschaften und dem Roten Kreuz mit ihren Führungseinheiten, per Funk, Telefon, Fax und Melder.

Gegen 15 Uhr wurde die Übung beendet. Es hat sich gezeigt, dass Übungen in so großem Rahmen notwendig sind um Abläufe zu trainieren und Probleme aufzuzeigen. Auch für die teilnehmenden Einsatzleitungen ist eine solche Übung eine willkommende Gelegenheit. Die Planung und Ausarbeitung des Szenarios erfordern viel Arbeit und so viele Einheiten „an einen Tisch zu bekommen“ ist nicht alltäglich. Nun gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen um in Zukunft noch reibungsloser Arbeiten zu können.

Pressestelle: Aleksandra Doneva

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Harburg
Am Saal 2
21217 Seevetal