Rettungshundestaffel

Ein Mensch wird vermisst - nun kommen die Rettungshunde zum Einsatz.

Nach Alarmierung der Staffelleitung über die Feuerwehrleitstelle Stralsund sammeln sich die Teams und fahren zum Einsatzort. Dort legt der Einsatzleiter Suchgebiete und -taktik fest - abhängig davon, wer vermisst wird. Eine gehbehinderte Person sucht man erst entlang der Wege, Kinder in der Nähe des Elternhauses im Bereich ihrer typischen Spielflächen und bei geäußerter Suizidabsicht sucht man tief im Wald. Ein Helfer ohne Hund, der für Funk und Navigation zuständig ist, begleitet das Rettungshundeteam. Der Hund durchstreift nach Anweisung seines Hundeführers das Gebiet und sucht nach menschlicher Witterung. In der Fläche ersetzt ein Hund etwa 40 bis 50 Helfer und kann in 15 Minuten bis zu 30.000 Quadratmeter absuchen.

 

 

Den richtigen Riecher haben

Die Ausbildung zum Rettungshund dauert etwa zwei Jahre. Der Hund lernt, dass auf einer Fläche oder in den Trümmern eines Hauses Menschen sind, die sein Lieblingsspielzeug oder Futter versteckt halten. Durch Bellen oder Herbeiholen des Hundeführers fordert er die Herausgabe seiner Belohnung. Der Hund muss lernen, mit wenig Witterung auszukommen oder Menschen anzuzeigen, die er nicht sieht. Außerdem muss er jeden in Not geratenen Menschen anzeigen, egal ob dieser aggressiv oder bewusstlos ist, wegläuft oder stark nach Alkohol riecht. Vor dem ersten Einsatz unterzieht sich das Rettungshundeteam einer Prüfung auf sehr hohem Niveau.

Wie können Sie helfen?

Die qualitativ hochwertige Ausbildung der Rettungshunde ist teuer - unterstützen Sie die Staffel mit Ihrer Spende.


Spendenkonto

Bank für Sozialwirtschaft Köln

BLZ 370 205 00

Konto-Nummer 43 23 600

Verwendungszweck: Rettungshundestaffel Stralsund