Landesvertreterversammlung

Köln/Münster, 10. Juli 2017

Landesvertreterversammlung

Johanniter wählten ihre Delegierten

Johanniter, die aus den 16 Kreis- und Regionalverbänden in ganz NRW entsendet wurden, trafen sich am 8. Juli in Münster zur Landesvertreterversammlung. Schwerpunkt der Versammlung in der Johanniter-Akademie war die Wahl der Delegierten, die wiederum in den nächsten vier Jahren den größten Landesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe bei der Delegiertenversammlung des Bundesverbandes repräsentieren. In diesem Gremium werden wichtige und richtungsweisende Themen der größten christlichen Hilfsorganisation Deutschlands abgestimmt.

Delegierte gewählt

Die meisten Stimmen als Delegierte erhielt Stefanie Oberfeld aus dem Regionalverband Münsterland/Soest, gefolgt von Thomas Mertens aus dem RV Köln/Rhein-Erft-Kreis/Leverkusen, Stefan Kehr aus dem RV Niederrhein, Wolfgang Baumbach aus dem RV Östliches Ruhrgebiet, Dirk Abel aus dem RV Essen, Günther Krupp aus dem RV Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen (nicht im Bild), Jörg Bombien aus dem RV Ruhr-Lippe und Thomas Weschky aus dem RV Lippe-Höxter. Es wurden auch die acht Stellvertreter für die Delegierten gewählt.

Neben den Wahlen  stand auf der Tagesordnung u. a. auch der Bericht des Landesvorstandes, die Beratung über diverse Anträge aus den Verbänden sowie Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Für langjährige verdienstvolle Mitarbeit wurden drei Johanniter ausgezeichnet: Marius Mainzer, hauptamtlicher Regionalvorstand der Regionalverbände Aachen/Düren/Heinsberg und Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen für 25 Jahre und für 40 Jahre aus dem Regionalverband Niederrhein deren hauptamtlicher Vorstand Joachim Kürsten und der Ehrenamtskoordinator Dieter Guderley. Die Herren Kürsten und Herr Guderley erhielten neben der Urkunde und dem jeweiligen Jubiläumsabzeichen eine limitierte Uhr aus den Händen des Landesvorstandes.

Starkes Ehrenamt

Dieter Guderley als Leiter der AG Ehrenamt gab bei der Versammlung einen Bericht über die Lage des Ehrenamtes, das mit rund 7.000 Engagierten weiterhin rund zwei Drittel der Johanniter in NRW ausmacht, die sich gemeinsam mit ihren hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen unter dem achtspitzigen Kreuz für ihre Mitmenschen einsetzen. Zukunftsaussichten, Vernetzung, Medienpräsenz und die Arbeit der Ehrenamtskoordinatoren standen dabei im Mittelpunkt.