Bombenfund am Friesenring

Münster, 23. April 2018

 

Alarm für unsere Einsatzeinheit der JUH Münster und übrigen Münsteraner Hilfsorganisationen. Am 23. April Um 16:35 hat sich ein Verdacht auf einen Blindgänger bei Grabungen in der Nähe der Dreifaltigkeitsschule am Friesenring in Münster bestätigt. Unsere Helferinnen und Helfer sind vor Ort und unterstützen bei der Evakuierung.

 

Gegen 19 Uhr sollte in einem Radius von 300 Metern um den Fundort der 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe geräumt werden und die Bombe vom Kampfmittel-beseitigungsdienst entschärft werden. Das DJK Zentrum, direkt neben dem Freibad Coburg, wurde von unseren Einsatzkräften als Betreuungsstelle eingerichtet um die Betroffenen dort versorgen zu können.

 

Gegen 22 Uhr konnten sich unsere Einsatzkräfte auf den Heimweg machen. Die Johanniter waren mit insgesamt zwei Betreuungskombis, einem LKW und einem Gerätewagen, nicht nur für die Betreuung der Evakuierten zuständig, sondern haben mit der Besatzung eines Rettungswagens auch die medizinische Sicherheit hergestellt. Vor allem aber waren allein von den Johannitern 16 ehrenamtliche Helferinnen und Helfern vor Ort, die trotz des guten Wetters und ohne zu zögern, für den Dienst am Nächsten im Einsatz waren.