Flüchtlingsarbeit

Foto: Dr. Tobias Eilers

Herzlich Willkommen

Die Krisenherde der Welt brodeln, die Zahl der aus ihren Heimatländern flüchtenden Frauen, Kinder und Männer nimmt nicht ab. Wir Johanniter in Dortmund haben das Ziel, diesen geflüchteten Menschen einen angenehmen Aufenthalt in Dortmund zu gewährleisten.

 

 

Eine Mission – erfolgreiche Integration zum Wohle der Menschen

Wir Johanniter widmen uns verstärkt der Betreuung von Flüchtlingen und verstehen dies als unsere christlich-humanitäre Aufgabe. Dabei stehen nicht nur die Ankunft, sondern auch das Ankommen in der Gesellschaft und der Zugang zu Bildung und Arbeitswelt im Blickpunkt. Selbstverständlich unterstützen wir die Kommunen in ihrer jetzigen Lage auch schnell und effizient, sind aber daran interessiert, langfristige Konzepte umzusetzen. „Aus Liebe zum Leben“ ist für uns nicht nur die Freude am Helfen, sondern auch Verpflichtung den Menschen gegenüber, ihnen Achtung und Respekt entgegenzubringen. Die Übergangseinrichtung für Flüchtlinge in Dortmund-Eving hat zurzeit ca. 155 Bewohnerinnen und Bewohner aus den verschiedensten Ländern dieser Welt. Menschen mit Behinderung und schweren Krankheiten, ältere Menschen, Kinder, sowie Neugeborene gehören zu den Aufgenommen.

 

 

Unsere Arbeit

Wir Johanniter haben für unsere Unterkunft in Dortmund verschiedene Ziele / Aufgaben, die wir verfolgen:

  • Durchbrechung der gesellschaftlichen Isolation und sozialen Ausgrenzung
  • Unterstützung bzw. Begleitung von Flüchtlingen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Dortmund
  • Schaffung eines breiteren Verständnisses für die Lebenslage von Flüchtlingen in Deutschland, sowie ein Austausch von kulturellen Gegebenheiten durch gegenseitiges Kennenlernen
  • Koordination der Ehrenamtsarbeit
  • Soziale Betreuung der Flüchtlinge
  • Durchgehende Kinderbetreuung
  • Begleitung bei Amts- und Ärztegänge (Bundesamt, Ausländeramt, Sozialamt, Schulamt, Standesamt, Gesundheitsamt)
  • Unterstützung bei der Wohnraumsuche
  • Vermittler / Bindeglied zur Bevölkerung und Nachbarschaft
  • Organisation der Spendenbereitschaft
  • Übersetzungsunterstützung
  • Besuch der erkrankten Bewohnern in den Krankenhäusern
  • Sicherung der Gesundheitsversorgung
  • Begleitung und Vermittlung im Asylverfahren
  • Vermittlung von Schulpflichtigen an die entsprechenden Schulen
  • Engmaschige Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei

 

Zudem bieten wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein buntes Programm zur Freizeitbeschäftigung an (kleiner Einblick): Fußball spielen, Basketball spielen, Public Viewing, Kirmesbesuche, Besuch des Big Tipi, Besuch des JUH Kinder- u. Jugendcafés, Grillfeste, gemeinsames Kochen, Kostenlose VHS-Kurse, Free W-Lan, Nachbarschaftsfest, Besuch des Dortmunder Tierparks, Besuch des Freizeitparks Movie World, Teilnahme am JUH-Zirkus LiLaLu und das „Café All-Nations“ mit Angehörigen der Kirchengemeinden.

 

 

Unser Personal

Bei uns Johannitern arbeiten Persönlichkeiten mit den verschiedensten Professionen. Dadurch können wir den Flüchtlingen ein breites Angebot an Beratung und Betreuung bieten. Psychologen, Sozialarbeiter, Erzieher, Ingenieure, Krankenpfleger, Rettungssanitäter- und Assistenten, Altenpfleger und Fotografen (Gestaltungspädagogen) gehören unteranderem zu unserem Personal.

 

Beteiligung der Flüchtlinge

Uns ist es wichtig, dass wir unsere Bewohnerinnen und Bewohner, die Flüchtlinge, in unsere Arbeit mit einbeziehen. Sie sollen an Entscheidungen teilhaben können und ihre Meinung mit uns teilen zu können. Daher haben wir in unserer Unterkunft einen Bewohnerbeirat. Dieser wird demokratisch von den Flüchtlingen gewählt. Vertreten sind hier Menschen aus all den verschiedenen Ländern. Im wöchentlichen Plenum kommen wir über Lob, Kritik, Ideen / Vorschläge und Leitungsentscheidungen ins Gespräch.

 

 

Das Sprachmobil

Flüchtlinge, die noch kein Bleiberecht haben, haben auch kein Recht auf vom Staat finanzierte Sprachkurse. Flüchtlinge müssen sich selbst um das Deutschlernen kümmern und die Kosten dafür tragen. Einen Kurs können viele nicht bezahlen. Wir Johanniter in der Flüchtlingsunterkunft haben ein „Sprachmobil“ mit engagierten und erfahrenen Ehrenamtlichen. Dieses Angebot hat das Ziel, den Bewohnerinnen und Bewohnern niederschwellige Sprachlernangebote zu machen. Gerade für die Flüchtlinge ist es wichtig die deutsche Sprache zu erlernen, damit sie in Deutschland Fuß fassen können. Das Erlernen der deutschen Sprache ist wichtig, damit die Flüchtlinge im Anschluss an die Unterbringung in den Flüchtlingsunterkünften Teilhabe am sozialen Umfeld haben können. Täglich, auch an Wochenenden finden diese Sprachkurse statt.

 

 

Unsere Kids und ihre Betreuung

In den Spielgruppen sollen die Kinder Deutsch lernen und Erfahrungen sammeln, sich in eine Gruppe zu integrieren. Denn nach sechs Monaten in Deutschland haben die Kinder ein Anrecht auf einen Kindergarten- oder Schulplatz. Um den Einstieg in die Kindergärten zu erleichtern. Diese Spielgruppe hat täglich von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnen. Zielgruppe sind alle Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind. In Kleingruppen sollen hier Bastel- und Spielangebote, aber auch sehr niederschwellige Sprachübungen angeboten werden.

 

 

 

Ihr Ansprechpartner André Lukas

Wittbräucker Straße 26
44287 Dortmud