Europäischer Tag des Notrufs

Ostwestfalen, 12. Februar 2018

Die Johanniter aus Ostwestfalen raten:
Im Zweifel immer die 112 wählen!

Ob Unfall oder medizinischer Notfall: Um schnellstmöglich Hilfe zu rufen, wählt man die Telefonnummer 112.

„Wenn eine lebensbedrohliche Situation eintritt, muss in jedem Fall die 112 gewählt werden. Dazu gehören zum Beispiel Bewusstlosigkeit, ein Herz-Kreislauf-Stillstand, Probleme in der Brust wie schwere Atemnot oder ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall“, erklärt Torge Schmidt, Fachbereichsleiter Ausbildung der Johanniter im Regionalverband Ostwestfalen.

„Aber auch schon eine Verletzung, die über eine Bagatelle hinausgeht, z.B. eine starke Blutung. Kurz: alles, was bedrohlich ist oder werden kann.“
Schmidt rät: „Auch wenn der Betroffene zunächst die Unterstützung ablehnt, bleiben Sie beim Verletzten, reden Sie mit dem Patienten und warten Sie ein paar Minuten ab. Sind Sie unsicher, wählen Sie die 112.

Das professionelle Rettungsdienstpersonal kann die Situation besser einschätzen und transportiert den Patienten, wenn notwendig, gleich in ein Krankenhaus für weiterführende Untersuchungen.“

Und bei Unfällen gilt: Eigensicherung geht vor. Auf einer befahrenen Straße sollte zuerst der Unfallort gesichert werden. Ein gut sichtbar aufgestelltes Warndreieck gibt den Unfallopfern und den Helfenden Sicherheit.

Um im Ernstfall zu unterscheiden zu können, ob es sich um eine lebensbedrohliche Situation handelt und um richtig helfen zu können, rät der Johanniter, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Infos zum Kursangebot der Johanniter gibt es im Internet unter: www.johanniter.de/erstehilfe