Ehrenamt in der Regionaljugendleitung (RJL)

Horb, 15. März 2018

 

Marius Friedrichson

  • Alter: 25
  • Verband: RV Württemberg Mitte
  • Tätigkeitsbereich & Funktion: Regionaljugendleiter
  • Dabei seit: April 2016


So bin ich zu den Johannitern gekommen: Ins „Hilfsorganisations-dasein“ kam ich damals über das Jugendrotkreuz. Nach meiner Ausbildung zum Altenpfleger habe ich zusammen mit anderen aus unserer Gegend den Johanniter-Ortsverband Horb-Nagold gegründet. Relativ schnell war uns klar, wir brauchen eine Jugendgruppe! Gesagt getan, also habe ich eine JJ in Horb gegründet. Von anfangs acht Kindern bin ich stolz darauf, dass heute 21 Kinder unsere Jugendgruppe besuchen. Warum ich vom DRK zur JUH gewechselt bin? Nun ja, man muss sich in seinem Verein ja auch Wohlfühlen! Und das hat die Johanniter-Familie geschafft! Wohlfühlen und Freude im und am Ehrenamt.


Meine Aufgaben im Bereich der Regionaljugendleitung sind: Ich bin Ansprechpartner für den gesamten Regionalverband Württemberg Mitte im Bereich Jugend. Ich organisiere JJ-Veranstaltungen und Ausflüge für unsere Jugendgruppen. Zu meinem Team gehören noch fünf weitere engagierte Ehrenamtliche. Meine Aufgabe ist es, die Kommunikation zwischen den JJ-Gruppen und die zwischen der JJ und JUH aufrecht zu erhalten sowie vor der Landesjugendversammlung unseren Verband und dessen Meinung zu vertreten.


Das Besondere am Ehrenamt im Bereich Jugend ist für mich: Die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Es ist für mich eine gigantische Abwechslung zu meinem Beruf. Ein Ausgleich, wenn man so will. Die Kinder geben einem so viel Lächeln, Spaß und Freude zurück. Nebenbei organisiere ich für mein Leben gerne Veranstaltungen und führe diese durch, deshalb fühle ich mich in diesem Bereich der JUH/JJ am wohlsten. 

 

Mein wichtigstes Instrument/Werkzeug im Einsatz ist: In erster Linie ist das Wichtigste: Kreativität, Spontanität, Ideenreichtum und jede Menge Humor. Eine Kamera sollte man für die schönsten Momente auch immer wieder griffbereit haben.


Ein Held ist: in meinen Augen ist dies ein jeder Ehrenamtliche, egal in welchem Bereich!

Wenn ich nicht bei den Johannitern bin: treffe ich mich sehr gerne mit meinen Freunden und meiner Familie.


Mein schönster Moment bei den Johannitern war: Ich muss sagen, dass es einige davon gab: zum Beispiel die Gründung unseres Ortsverbandes 2016, die  natürlich ewig in Erinnerung bleiben wird!
Auch als Schlachtenbummler in Koblenz beim Bundeswettkampf dabei sein zu dürfen und ein riesiges JUH/JJ-Feeling zu erleben, war sicher ein Augenblick, auf den ich sehr gerne zurückblicke. Die Wahl zum Regionaljugendleiter war natürlich mega schön! In einem neu gegründeten Regionalverband so viel Vertrauen entgegen gebracht zu bekommen ist ein richtig schönes Gefühl. Auch der erste Geburtstag meiner Jugendgruppe in Horb mit vielen Gästen wie Bürgermeister sowie Vorständen war ein unvergesslicher Abend. Aber auch die Grundausbildung zum Jugendgruppenleiter in Heidelberg war eine richtig schöne Zeit!

 

Ich bin gerne bei den Johannitern, weil: es immer etwas Neues zu entdecken gibt und man viele tolle Bekanntschaften macht. Was wirklich schön ist: dass Haupt- und Ehrenamt so gut und eng zusammenarbeiten!

 

Ich helfe Menschen, weil... es sich gut anfühlt etwas zu tun, was anderen Freude bereitet, was anderen hilft oder womöglich sogar ihr Leben rettet. Und wenn es meinem Gegenüber gut geht, geht es mir auch gut. Kann man mit Liebe zum Leben zufrieden sein? Meine Antwort ist ein klares JA!

Interessiert? Mehr zur Johanniter-Jugend in Baden-Württemberg  finden Sie hier!

Ihr Ansprechpartner Beatrice Weingart

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Regionalverband Stuttgart
Eschbacher Weg 5
73734 Esslingen