Johanniter bei Großübung

Karlsruhe, 19. September 2016

Hand in Hand im Katastrophenfall

Am vergangenen Samstag fand in Karlsruhe eine Katastrophenschutzübung von Feuerwehr, Polizei, THW und verschiedenen Hilfsorganisationen statt. Neben DRK, ASB, Maltesern und Pro Medic waren auch Die Johanniter Karlsruhe mit vier Fahrzeugen und 17 Helfern dabei. Nachdem morgens noch einmal die Theorie zum MANV (Massenanfall von Verletzten) im Rahmen einer gemeinsamen Rettungsdienstfortbildung wiederholt wurde, folgte mittags die Großübung. Alle Einsatzkräfte fanden sich in ihren Fahrzeugen ein und warteten auf die Alarmierung. Da die Johanniter diesen Monat auch den Führungsdienst der ehrenamtlichen Hilfsorganisationen stellten, nahmen sie diese Funktion auch in der Übung wahr. So wurden alle ehrenamtlichen Kräfte der Hilfsorganisationen von der Karlsruher Ortsbeauftragten Melanie Erndwein koordiniert. Als die Übung begann, rückten zuerst - wie es auch bei realen Einsätzen der Fall wäre - Feuerwehr und Rettungswagen aus. Als klar war, wie ernst die „eingespielte“ Lage ist, wurden alle verfügbaren Rettungsmittel - insbesondere die Katastrophenschutzeinheiten - angefordert. In kürzester Zeit entstand ein Behandlungsplatz, in dem Verletzte sogar intensivmedizinisch versorgt werden konnten. Die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr, THW und Polizei funktionierte reibungslos! Mehrere Stunden arbeiteten alle Einsatzkräfte Hand in Hand, um die Patienten zu versorgen und sie so zu stabilisieren, dass diese in das nahegelegene Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe transportiert werden konnten, das sich ebenfalls an der Übung beteiligte. Am Ende des Tages war jeder Beteiligte sichtlich geschafft, aber glücklich, dass die Situation so gut gemeistert wurde. Zum Abschluss versorgte die Betreuungseinheit der Johanniter Karlsruhe alle 250 Übungsteilnehmer und -beobachter mit selbstgemachtem Kartoffelsalat, Würstchen und Brötchen.