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Haiti – orthopädische und psychosoziale Hilfe
Rund 200 000 Tote, eine Million Obdachlose: Das ist die traurige Bilanz des Erdbebens der Stärke 7,0 auf der Richter-Skala, das am 12. Januar Haiti erschütterte. Die Johanniter brachten umgehend Hilfsgüter nach Haiti und planen nun therapeutische und orthopädische Unterstützung.
Hilfe für traumatisierte Bevölkerung
Die Soforthilfe-Teams der Johanniter wurden von Notfallseelsorgern nach Haiti begleitet. So stand ihnen vor Ort jemand zur Seite, der half, das Erlebte zu verarbeiten. Diese Notfallseelsorger beteiligten sich gleichzeitig aktiv an der Entwicklung eines langfristigen Projektes zur Behandlung der traumatisierten Bevölkerung.
„Mit Unterstützung der EU und dank der zahlreichen Spenden können wir in Zukunft die verletzten Menschen nicht nur orthopädisch versorgen, sondern ihnen und ihren Familien auch eine psychosoziale Hilfe zukommen lassen“, erklärt Anne Ernst, Koordinatorin der Johanniter-Orthopädieprojekte. Denn die Menschen in Haiti müssten zwar einerseits das schreckliche Erlebnis des Erdbebens verarbeiten, aber andererseits nun auch mit den Folgen, etwa einer körperlichen Behinderung, leben lernen. „Wir wollen sie dabei unterstützen“, sagt Anne Ernst.