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Damit der Start in den Urlaub nicht zur Tortour wird, raten die Johanniter die Autofahrt ebenso sorgfältig vorzubereiten, wie den Urlaub selbst. Unnötiger Stress durch Mängel am Fahrzeug, Erschöpfung während der Fahrt oder unnötige Wartezeiten in Staus gefährdet das Unfallrisiko und mindern den Urlaubswert der Reise.
Damit die Auszeit vom Alltag bereits mit der Autofahrt beginnt, empfehlen die Johanniter zu einer sorgfältigen Reisevorbereitung. Bevor die Reise beginnt, wird das Fahrzeug überprüft, ob es in einem technisch einwandfreien Zustand ist und nicht zuletzt der Verbandskasten, der auf dem aktuellsten Stand ist. Überlegen Sie, welche Medikamente Sie regelmäßig zu Hause einnehmen müssen. Diese sollten Sie mit in Ihre Reiseapotheke packen. Je nach Reiseziel kann es sinnvoll sein, sich gegen Durchfall und Verdauungsstörungen, Schmerzen und Fieber, sowie bei Prellungen und Verstauchungen zu rüsten. Vergessen Sie nicht einen ausreichenden Sonnenschutz mit einzupacken.
Schließlich sollten Sie auch an folgende Punkte denken: bei Brillen- oder Kontaktlinsenträgern: Ersatzbrille, Kontaktlinsenreinigungsmittel, Auslandskrankenschein bzw. die Europäische Krankenversichertenkarte (gilt seit dem 1. Juni 2004 in allen Staaten der europäischen Union) und Notfall-Telefon-Nummern (Ihr Hausarzt, Ihr Apotheker, Angehörige, Krankenkasse, Deutsche Botschaft, Giftnotruf, etc.). Sind Sie Mitglied der Johanniter-Unfall-Hilfe vergessen Sie Ihren Mitgliedsausweis nicht. Dort finden Sie die Kontaktdaten zum Johanniter-Auslands-Rückholdienst.
Man kann sich schon vor der Reise Gedanken über Alternativstrecken zu berühmten Stauautobahnen machen. Einen Stau bis zu zwei Kilometern Länge sitzt man am besten aus, ansonsten sollte man eine Ausweichroute wählen oder eine Pause einlegen. Geht gar nicht s mehr stehen auf mehreren Autobahnabschnitten auch die Johanniter-Motorrad-Stauhelfer bereit.
Die Johanniter raten: „Wer zwischen neun und zehn Uhr früh startet, vermeidet hohes Verkehrsaufkommen. Nach rund zwei Stunden Fahrt sollte man die erste Pause einlegen. Ein Rundgang ums Fahrzeug und einige Freiluftübungen – Arme kreisen lassen und Füße ausschütteln – wirken bereits Wunder.“
Statt einem Fünf-Gänge-Menü ist leichte Kost die gesündere Wahl: Belegte Vollkornbrote, Salate, Rohkost, Obst oder auch Gemüse machen satt und vor allem nicht müde. Wer lange unterwegs ist, muss reichlich trinken. Wasser und Apfelsaftschorle sind ideale Durstlöscher.
Nicht nur der Fahrer sollte sich auf lange Autofahrten vorbereiten, auch für den Rest der Familie muss gesorgt werden: Wenn Lieblingsspielzeug, Malbücher und Kuscheltiere mit an Bord sind, vergeht die Reise für die Kinder wie im Flug, und die Nerven der Eltern werden geschont.

Sie haben sich noch nicht entschieden? Die Johanniter bieten Ihnen aich Übernachtungsmöglichkeiten in den Johanniter-Freizeit und -Tagungsstätten.
Erste-Hilfe-Tipps als mp3 fürs Mobiltelefon. Download.