„Air Rescue Nürburgring“: Johanniter Luftrettung fliegt 362 Einsätze

Adenau/Gießen, 02. März 2018

Die Johanniter Luftrettung hat im vergangenen Jahr über 2.700 Einsätze absolviert, 362 davon übernahm der „Air Rescue Nürburgring“. Die Maschine ist seit Mai 2016 direkt an der Rennstrecke stationiert. „Schon binnen weniger Monaten hat der ‚Air Rescue Nürburgring‘ gezeigt, wie er helfen kann, Patienten in der Eifel besser zu versorgen,“ so Günther Lohre, Vorsitzender der Geschäftsführung der Johanniter Luftrettung.


„Die Leitlinien empfehlen, dass Schwerverletzte spätestens eine Stunde nach dem Ereignis in einer geeigneten Klinik zu versorgen sind“, betont Günther Lohre. „Gerade in ländlichen Regionen lässt sich dies oft nur per Hubschrauber sicherstellen.“ Recherchen des Südwest-Rundfunks (SWR) haben erst kürzlich gezeigt, wie anspruchsvoll es ist, schnelle medizinische Hilfe außerhalb der Städte zu sichern. Deshalb startet die Johanniter-Maschine „Air Rescue Nürburgring“ überdurchschnittlich häufig zu „Primäreinsätzen“; das heißt, die lokalen Rettungsleitstellen alarmieren den Hubschrauber der Johanniter beispielsweise zu einem Unfall oder einem Herzinfarkt, vergleichbar einem Notarzt-Einsatzfahrzeug. Während die anderen vier Hubschrauber der Johanniter Luftrettung vor allem Intensivverlegungen von Krankenhaus zu Krankenhaus übernehmen, entfielen für den „Air Rescue Nürburgring“ fast neun von zehn Einsätzen auf einen Notfall in der Region (306 von 362 Einsätzen).