10-jähriges Jubiläum für unseren Rettungssanitäter Michael Zenneck

Hanau, 02. Mai 2018

10-jähriges Jubiläum für unseren Rettungssanitäter Michael Zenneck

Kommt jemand lachend zum Dienst und schiebt sich dann ein Kopf mit langen, lockigen Haaren durch die Tür, reden wir mit einhundertprozentiger Sicherheit von unserem „Zecki“.

Der gebürtige Bruchköbler machte nach seinem Schulabschluss an der Karl-Rehbein-Schule zunächst eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und leistete direkt im Anschluss seinen Dienst bei der Bundeswehr ab. ...
Was macht man jetzt aber, wenn man sich danach nicht sicher ist, ob man wirklich in einer Kfz-Werkstatt arbeiten will? Ganz einfache Antwort: Man hört auf seine Freunde! Die wissen sowieso immer alles besser.
So machte es auch unser Zecki und folgte 2001 seinem Freund nach dessen Aufforderung zu den Johannitern nach Hanau. Ergebnis waren eine Anstellung in unserem Fahrdienst, unzählige durchgelachte Dienste, gemeinsame Feiern und geschlossene Freundschaften, kurzum: „Die geilste Zeit meines Lebens“, so Zenneck.

Zecki ist aber auch ein Mann. Ein richtiger Mann. Und richtige Männer brauchen eben auch richtig Action.
Die naheliegende Lösung, nämlich in den Rettungsdienst zu wechseln, war dann schnell gefunden und die Weiterbildung zum Rettungssanitäter absolvierte Michael 2014.
Im Anschluss fuhr er dann eben nicht mehr mit dem rot-weißen durch die Straßen sondern mit einem neonrot-weißen RTW mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Dach. Viel cooler!
Sein Interesse an der Notfallmedizin, das Fachwissen und auch seine Empathie den Patienten gegenüber zeichnen ihn seither in dieser Abteilung aus, in der er mit seiner zuverlässigen Art in jedem Einsatz einen guten Teampartner darstellt.

Es sind jetzt also ganze 10 Jahre, die Zecki schon bei den Johannitern in Hanau arbeitet (17, wenn er nicht 2004 einen Ausflug hin zum Fahrlehrer gemacht hätte) und er liebt seinen Job nach wie vor. Auch trotz – und manchmal gerade wegen der Nachtdienste: „Klar sind die Nächte manchmal anstrengend, aber dadurch habe ich eben auch mehr Zeit für meine Familie. Das ist mir wichtiger.“
Für die Zukunft? Bleibt er auf jeden Fall bei seinem Beruf im Rettungsdienst. Ob er sich in den nächsten Jahren auch noch Notfallsanitäter nennen wird, ergibt sich nur in Verbindung mit seiner Familie, das ist für ihn ganz klar.

An dieser Stelle möchten wir jetzt Dir, lieber Michael, ganz herzlich für deine Treue zu unserem Regionalverband danken und Dir alles Gute für Deine berufliche und private Zukunft wünschen. Bleib uns mit Deinem fröhlichen Wesen weiter erhalten und vergiss vor allem nie Dein Lachen im „geilsten Job der Welt“!