Johanniter freuen sich über 3.000te Hausnotruf-Teilnehmerin

Linden, 27. November 2017

Die Johanniter in Mittelhessen können zum Ende des Jahres ihrer  3.000en Teilnehmerin am Hausnotruf-Dienst gratulieren.  3.000 Menschen im Regionalverband Mittelhessen vertrauen mittlerweile den Johannitern, wenn es um ihre Sicherheit Zuhause geht.

Bis ins hohe Alter selbständig in der gewohnten häuslichen Umgebung leben und sich dabei sicher fühlen – das wünscht sich auch Ingrid von Daacke. Seit ihr Mann verstorben ist, lebt die 83-jährige alleine in ihrem Haus. Besonders für die Kinder eine schwierige Situation. Eine Weile haben Sie sich mit Besuchen und Anrufen abgewechselt um sich so zu vergewissern, dass es ihrer Mutter gut geht.  Trotzdem war die Sorge groß, dass gerade dann etwas passiert, wenn keiner der Kinder zur Stelle ist.

Doch wann ist der Punkt erreicht, an dem Hilfe notwendig wird? „Vielen älteren Menschen  fällt es schwer, sich und ihren Angehörigen einzugestehen, dass sie Unterstützung im Alltag benötigen“, erklärt Marco Schulte-Lünzum, Regionalvorstand bei den Johannitern in Mittelhessen. Kinder und Enkel erkennen dies oft früher als die Betroffenen selbst. Bei Frau von Daacke waren es die Aktionswochen, die sie umgestimmt haben. Vier Wochen hat sie das Hausnotruf-Gerät kostenlos und unverbindlich getestet und für gut befunden. Das Gerät ermöglicht  es, schnell professionelle Hilfe zu rufen – eine große Entlastung nicht nur für Frau von Daacke selbst, sondern auch für ihre Angehörigen. 

„Es ist uns ist wichtig, dass sich unsere Teilnehmer gut aufgehoben fühlen und wir einen Teil dazu beitragen können, dass Menschen länger selbständig Zuhause leben können“, betont Martin Tasci-Lempe, Bereichsleiter Soziale Dienste bei den Johannitern.