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Die Geschichte der Johanniter reicht über 900 Jahre weit zurück. Im Jahr 1099 – mitten in der grausamen Zeit der Kreuzzüge – übernahm eine Gruppe von Kreuzrittern, die sich auf die Forderungen des Evangeliums besann, ein Hospital in der Jerusalemer Altstadt.
Hier verrichteten sie ihre Dienste an armen und kranken Pilgern. Die Ritterbruderschaft benannte sich nach ihrem Pilgerheim: »St. Johannis vom Spital zu Jerusalem«. Im Jahr 1113 erkannte der Papst das Ordenswerk an. Im Laufe der Jahre wuchs die Gemeinschaft zuerst im romanischen Teil Europas, dann auch nördlich der Alpen.
Schon im Jahr 1154 gründete der Orden seine erste Niederlassung auf deutschem Boden: in Duisburg, das zum Regionalverband Rhein-Ruhr gehört. Aus dem Orden entwickelten sich im Zuge der Reformation der evangelische Johanniterorden und der katholische Malteserorden.
Als Folge der napoleonischen Kriege wurde der Orden für 42 Jahre aufgelöst; auch in der Zeit des Dritten Reiches waren die Johanniter verboten.
Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs gründete der Johanniterorden im Jahr 1952 die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. als Schwesterwerk. Noch im gleichen Jahr eröffnete die Düsseldorfer Dienststelle. Der Duisburger Ortsverband wurde 1954 gegründet und in Oberhausen begannen die Johanniter 1956 mit ihrer Arbeit.
Durch die Zusammenlegung der Kreisverbände Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen entstand 1998 der Regionalverband Rhein-Ruhr mit seiner heutigen Struktur.