Teamgeist beim Bundeswettkampf

Koblenz/Erfurt, 25. September 2017

Die besten Mannschaften des vergangenen Landeswettkampfes vertraten den Landesverband Sachsen-Anhalt - Thüringen beim Bundeswettkampf der Johanniter in Koblenz am 23. September 2017. Für alle Teams standen Fairness, Teamgeist und ein Wiedersehen mit anderen Kollegen und Johanniter-Freunden im Mittelpunkt.

Professionell nachgestellte Szenarien

Nach der Eröffnung mit einem Gottesdienst absolvierten zunächst alle Teilnehmenden je nach Alter und Ausbildungsstand einen Theorietest. Unterschiedliche Praxisbeispiele mit viel Kunstblut und realistisch dargestellte Unfallszenarien galt es sowohl für die jüngsten Ersthelfer bis 12 Jahre aus Magdeburg und Erfurt wie für die professionellen Notfallsanitäter und Rettungssanitäter aus den Rettungswachen Erfurt, Weimar und Blankenhain zu bewältigen. Auch die Ersthelfer ab 12 Jahren aus Wittenberg sowie die Sanitätshelfer aus Erfurt und Wittenberg versorgten Unfallopfer, Brand- wie Sturzverletzungen. Alle Szenarien wurden von speziell geschulten Helfern professionell geschminkt und realistisch dargestellt.

Neben den Praxisbeispielen mussten die Teams auch einen Hindernisparcours meistern. Je nach Kategorie wurde eine Trage mit unterschiedlichem Gewicht beladen und zusätzlich mit einem Wassergefäß versehen.

Besondere Bedingungen für Teams aus Sachsen-Anhalt und Thüringen

Bei allen Aufgaben war das Zusammenspiel jedes Einzelnen mit seinen Teammitgliedern gefragt. Um am Wettkampf mitzuwirken haben sich für den Landesverband Sachsen-Anhalt - Thüringen gemischte Teams aufgestellt. Die gemeinsame Teilnahme, das Miteinander und die Freude am Helfen standen daher bei den Johannitern der beiden Bundesländer im Vordergrund.

Bundeswettkampf 2017: 400 Teilnehmer, 41 Mannschaften, vier Kategorien

1.800 Johanniter aus ganz Deutschland reisten für den 23. September nach Koblenz, um die besten Retter Deutschlands zu küren. Aufgeteilt in vier Kategorien, wetteiferten insgesamt 41 Mannschaften mit 400 Wettkampfteilnehmern, darunter fünf Gastmannschaften um die ersten Plätze. Rund 80 Schiedsrichter, zahlreiche Helfer und Verletztendarsteller, Schlachtenbummler und natürlich Besucher unterstützten den Wettkampf. Bundesvorstand Thomas Mähnert lobte in seiner Ansprache: "es war ein grandioser Bundeswettkampf mit grandiosen Teilnehmern und einer grandiosen Organisation."

Dank an die Helfer und Retter
Die Wettkampfteilnehmer kommen hauptsächlich aus dem Ehrenamt. Sie sind in der Johanniter-Jugend, im Schulsanitätsdienst, dem klassischen Sanitätsdienst oder im Bevölkerungsschutz aktiv. Die Landes- und Bundeswettkämpfe der Johanniter sind immer eine Dankeschön-Veranstaltung an die ehrenamtlichen Helfer und an die hauptamtlichen Retter für ihren Einsatz.

Weitere Infos zum Bundeswettkampf unter www.bundeswettkampf.de