Sehenden Auges in eine Mangelversorgung

Dresden, 05. Oktober 2017

Mit viel Lob für die zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter begann Jörg Lüssem am 5. Oktober seine Eröffnungsrede auf einer der wichtigsten Fachmessen für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland. Gleichzeitig warnte das Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. vor möglichen Mängeln in der Notfallrettung und -versorgung. In seiner zehnminütigen Rede behandelte er die Zukunftsprobleme im Rettungsdienst, die Änderungen durch das Notfallsanitäter-Gesetz, den Fachkräftemangel in der Notfallrettung sowie die Herausforderungen in der ambulanten und stationären Notfallversorgung. Laut Lüssem wirken sich rein wirtschaftliche Interessen sowie unflexible Konditionen schädlich auf die hohe Qualität der Leistungen aus. Zum Abschluss der Rede wiederholte Bundesvorstand Lüssem das Angebot und die Forderung an Politik, Verwaltung sowie andere Gremien, Probleme und Innovationen gemeinsam zu diskutieren und gemeinsam anzugehen.

Der Regionalverband Dresden präsentiert die Johanniter mit 14 Mitarbeitern auf einem Stand von 85 Quadratmetern, weitere Aktionen finden auf der Außenfläche mit 112 Quadratmetern statt. Vor Ort sind unter anderem ein Fahrsimulator für das Training der Rettungskräfte, Fahrzeuge des Katastrophenschutzes und der Motorradstaffel sowie ein Blaulicht SEGway. Fachleute können in einem Rettungswagen den Notfall an einer professionellen Simulationspuppe üben. Die Experten des Regionalverbandes sind weiterhin in zahlreiche praktische Notfallübungen und Fachvorträge eingebunden.

Die Messe findet noch bis zum 7. Oktober 2017 statt. Den Stand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. finden Sie in Halle 3 Stand G 10. Infos unter: http://www.messe-florian.de/