Christoph 4 im Einsatz

Unschlagbar schnell in leuchtendem Orange

Der Rettungshubschrauber Christoph 4 bildet die Grundlage eines an der Medizinischen Hochschule Hannover stationierten Luftrettungssystems, das in der Welt Modellcharakter besitzt.

Der unschlagbare Vorteil des Hubschraubers liegt in der Schnelligkeit des Einsatzes: In durchschnittlich acht Minuten nach dem Start ist er am Einsatzort, weitere 33 Minuten im Mittel später, nach Notfallbehandlung und Transport zu der am besten geeigneten Klinik in der Nähe, kann der Patient dort weiterbehandelt werden.

Seit seiner Stationierung am 2. Oktober 1972 gehört der Christoph 4 mit über 1500 Einsätzen im Jahr mit zu den einsatzstärksten unter den 52 Rettungshubschraubern Deutschlands.

Eine gut funktionierende Kooperation

An dem reibungslosen Ablauf der Luftrettung in Niedersachsen sind mehrere Institutionen beteiligt: Medizinische Hochschule, Bundespolizei und die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ist als Betreiber für den gesamten Dienstbetrieb verantwortlich und stellt die Rettungsassistenten zur Verfügung.

Die Unfallchirurgische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover ist für die ärztliche Leitung zuständig, die Wartung und Instandhaltung des Rettungshubschraubers wird von der Fliegerstaffel Nord, dem Stützpunkt Gifhorn der Bundespolizei, durchgeführt. Von dort kommt auch das fliegerische Personal. Träger des Luftrettungsstützpunktes ist das Land Niedersachsen.