Ein Hubschrauber in Top-Form

Für den Notfall gut (aus-)gerüstet

Medizinische Ausstattung

Der Transport von Schwerverletzten im Rettungshubschrauber geschieht unter Beibehaltung aller notfallmäßigen Maßnahmen und der ständigen Überwachung des Patienten. Trotz der Enge der kleinen Kabine ist der Platz optimal ausgenutzt.

Die Kontrolle der lebenserhaltenden Vitalfunktionen – Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung im Blut, Atemfrequenz und EKG – erfolgt per Monitor, sodass bei einer Verschlechterung des Zustandes des Patienten sofort entsprechende Maßnahmen getroffen werden können.

Die Technik

Um Patienten stabil und sicher zu transportieren, stehen der Crew modernste Immobilisationsgeräte wie das „Spine Board“ zur Verfügung. Der schonende Transport kann dann problemlos im Helikopter durchgeführt werden. Zur Ruhigstellung und Schienung von gebrochenen Extremitäten kann das Hubschrauberpersonal bei Bedarf eine Streckschiene einsetzen.

Die gesamte medizinische Ausrüstung ist so mobil eingerichtet, dass sie für die Patientenversorgung außerhalb des Hubschraubers verwendet werden kann. Spezielle Notfallrucksäcke und Sets stehen zur Therapie verschiedenster Indikationen wie Trauma, internistische Notfälle, Verbrennungen, Vergiftungen, Kindernotfälle etc. bereit.

Die Station

Die Diensträume der Besatzung befinden sich in unmittelbarer Nähe des Landedecks. Somit ist ein schneller Start des Rettungshubschraubers gewährleistet. Während der Pilot und der Rettungsassistent in der einsatzfreien Zeit die administrativen Aufgaben erledigen, behandelt der Notarzt Patienten in der unter der Station befindlichen Notaufnahme.

Da der Hubschrauber nur während der Tageszeit (Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, frühestens ab 7:00 Uhr) zum Einsatz kommen kann, ist er in den Nachtstunden im Hangar untergebracht. Da das Landedeck an der Medizinischen Hochschule Hannover nicht ebenerdig ist, musste hier eine in Deutschland einmalige Konstruktion eines Hubhangars geschaffen werden.