§ 6 - Mitgliederversammlung der Regional- bzw. Kreisverbände

6.1
In jedem Regional- bzw. Kreisverband muss mindestens alle zwei Jahre eine Mitgliederversammlung stattfinden, zu der alle Mitglieder des Verbandes mit einer Frist von mindestens drei Wochen vom Regional- bzw. Kreisvorstand unter Angabe der Tagesordnung eingeladen werden. Die Einladung hat entweder schriftlich oder durch Bekanntmachung in dem vom zuständigen Amtsgericht für seine Bekanntmachungen bestimmten Blatt zu erfolgen; zuständig ist das Amtsgericht, in dessen Bereich sich die Geschäftsstelle des Regional- bzw. Kreisverbandes befindet. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es der Landesvorstand, mindestens ein Drittel der Mitglieder des Verbandes oder mindestens ein Drittel der aktiven Mitglieder verlangt.

6.2
Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Regional- bzw. Kreisvorstandes geleitet. Der Vorstand kann einen Versammlungsleiter bestellen.

6.3
Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

6.3.1
Entgegennahme und Erörterung des Berichtes des Vorstands

6.3.2
Wahl der Vertreter und deren Stellvertreter für die Vertreterversammlung des Landesverbandes

6.3.3
Behandlung von Anträgen für die Vertreterversammlung

6.4
Jeder Regional- bzw. Kreisverband wählt für die Vertreterversammlung je angefangene 2 % vom Gesamtmitgliederbestand des Landesverbandes der JUH, entsprechend der Stärkemeldung zum 31.12.
des vorangegangenen Jahres gegenüber dem Landesverband, einen Vertreter, der das 18. Lebensjahr vollendet haben muss. Für jeden Vertreter ist für den Fall seiner Verhinderung ein Stellvertreter zu wählen. Mindestens zwei Drittel der gewählten Vertreter des jeweiligen Verbandes müssen ehrenamtlich tätige Mitglieder der JUH sein. Hat ein Verband nur zwei Vertreter zu wählen, kann einer von ihnen ein hauptamtlich tätiges Mitglied sein. Die Wahlperiode der Vertreter und deren Stellvertreter beträgt vier Jahre. Wechselt ein gewählter Vertreter vom Ehrenamt ins Hauptamt und verändert dies die in Abs. 2 vorgegebene Quote zu Ungunsten des Ehrenamts, so erlischt sein Mandat.

6.5
Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme. Vertretung ist nicht zulässig.

6.6
Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Regionalbzw. Kreisvorstand bzw. vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es wird in der Geschäftsstelle des Verbandes zur Einsichtnahme ausgelegt.

§ 7 Vertreterversammlung der Landesverbände