Miteinander ins Gespräch kommen

Berlin, 27. Mai 2017

Am Freitagabend fand in der Golgatha-Kirche das Feierabendmahl der Johanniter unter der Leitung von Ordensdekan Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies statt. In seiner Predigt sagte er „Der Gottesberg Sinai liegt in Berlin.“ und nahm Bezug auf das 2. Buch Mose 24. Kapitel Vers 9-11; dort steigt Mose auf den Berg Sinai auf dem Weg zu Gott, ihn zu finden und von ihm gesehen zu werden. Heute ist der Sinai durch Terror und Krieg nicht mehr zu erreichen, doch noch immer kann man sich Gott nahe fühlen. Insbesondere die Johanniter-Familie – so der Ordensdekan – weiß, wie sie Gott finden kann. In der Gemeinschaft, in der Hilfe für Kranke, Geflüchtete und andere Notleidende und im gemeinsamen Glauben. Auch der Johanniterorden, vertreten durch den regierenden Kommendator der Brandenburgische Provinzial-Genossenschaft, Dr. Nikolaus Würtz, und 24 weitere Ordensmänner, nahm an dem offenen Gottesdienst zum Kirchentag teil. Sie kamen mit anderen Besuchern ins Gespräch, als der Ordensdekan gleich zu Anfang dazu aufrief, sich gegenseitig kennenzulernen und „einmal im Gottesdienst mit dem Nachbarn ein Schwätzchen zu halten“. Denn Kirchentag heißt: Verschiedenste Menschen aus aller Welt sind gemeinsam auf dem Weg - wenn sie einander begegnen und sich kennenlernen, können sie Gott finden. 

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Foto: Johanniter/Saskia Rosebrock

Foto: Johanniter/Saskia Rosebrock

Foto: Johanniter/Saskia Rosebrock