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Das Hospiz in Jerusalem

Der Bayerischen Genossenschaft ist von der Balley die Betreuung und der Unterhalt des Ordenhospizes in Jerusalem übertragen.

 

1858 übernahm der Orden ein Hospiz in der Altstadt von Jerusalem, in dem wandernde Handwerksburschen aber auch Wissenschaftler, Missionare und Reisende aus aller Welt eine christlich geführte Bleibe und Betreuung fanden.

 

Seit 1866 befindet sich das Ordenshospiz in dem Gebäude arabischen Stils an der 8. Station der Via Dolorosa. Nach 1948 duldete der Orden jahrzehntelang die Nutzung durch christliche arabische Flüchtlinge. Seit den achtziger Jahren entwickelte der Orden es zu einer zeitgemäßen Pilgerherberge für seine Mitglieder und andere Besucher am Ort seine Gründung im 12. Jahrhundert. Die Bayerische Genossenschaft unterhält es bis heute in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Propst, den Repräsentanten der EKD im Heiligen Land, seiner evangelische Gemeinde deutscher Sprache und den traditionsreichen Einrichtungen auf dem Ölberg.

 

Der Christus-Treff, eine Gemeinschaft junger Christen aus Marburg, lebt im Johanniter-Hospiz als Mieter und erfüllt es seit 1993 mit täglichem christlichem Leben, strahlt im ökumenischen Geist nach außen, unterstützt Christen und sucht Freundschaft und Kontakt zu Juden, Arabern und Ausländern im Land. Er lädt zu Veranstaltungen und nimmt Pilger und Gäste in dieser einzigartigen, inmitten der Altstadt gelegenen Herberge auf. Ältere Ehepaare des Ordens tun von Zeit zu Zeit im Hospiz Dienst, um das dortige Personal zu entlasten.

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