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Am 24. Juni feierte das Johanniter-Stift Dohna-Heidenau mit 200 Gästen sein Johannisfest.
Höhepunkte der Veranstaltung waren die Begrüßung des neuen Alpakas „Willi“, das nach und nach in die tiergestützte Therapie an den Bewohnern integriert wird, sowie die Präsentation der Ergebnisse des Projekts „Haustiere am Johanniter-Stift Dohna-Heidenau“ mit Prof. Nestmann der Universität Dresden. Über einen Zeitraum von drei Jahren hat die Universität Dresden die Wirkung der tiergestützten Therapie auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden von Bewohnern mit dementieller Erkrankung untersucht. Bei der in Deutschland erstmals durchgeführten Studie wurden die Veränderungen von Bewohnern mit Tierkontakten mit Bewohnern ohne Tierkontakte verglichen. Im Ergebnis konnte herausgestellt werden, dass insbesondere demente Bewohner mit regelmäßigen Tierkontakten mobiler, selbstständiger und sozial besser eingebunden sind als demente Bewohner ohne Tierkontakt. Signifikante Unterschiede wurden hinsichtlich des verbalen und nonverbalen kommunikativen Verhaltens sowie der Aktivitäten des alltäglichen Lebens deutlich. Das Johanniter-Stift Dohna-Heidenau möchte aufgrund dieser positiven Ergebnisse die Arbeit mit den Tieren zum Wohle der Bewohner intensivieren.