Einmal den Wind um die Nase spüren

Bremen , 11. Oktober 2017

Bild: Johanniter

Im Hospiz Lilge-Simon-Stift verbringen schwerstkranke und sterbende Menschen ihre letzten Tage bis zum Tod. Die Versorgung richtet sich nach den Bedürfnissen und Wünschen der Betroffenen.
Zusammen mit der Stiftung „Ein letzter Wunsch“ ist wieder ein ganz besonderer Wunsch in Erfüllung gegangen.
Noch einmal an die Nordsee um den Wind im die Nase wehen lassen. Dieser Wunsch sollte für Hr. P. in Erfüllung gehen.
Am 3.Oktober war es soweit! Zusammen mit seiner Familie wurde der Ausflug an die Nordsee Küste ermöglicht. Den Schiffen noch einmal der Elbmündung hinterhersehen oder einfach nur die „frische Briese“ um die Nase wehen lassen.
Hr. P. der aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr sprechen kann, brachte seine Begeisterung mit Gestik und Mimik zum Ausdruck. Auch die Familie wird diesen Ausflug noch lange in ihrem Herzen tragen.

Am 14. Oktober findet der diesjährige Welthospiztag statt. In Bremen aber auch in vielen anderen Städten in Deutschland sollen auf die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihren Angehörigen aufmerksam gemacht werden.
Der Ausflug an die Küste ist nur ein Beispiel dafür, wie durch das tägliche „hinhören“ bzw. „wahrnehmen“ der Bedürfnissen von Betroffenen ein individuelle Begleitung ermöglicht werden kann.