Hintergrundwissen

Die Trauer um den Tod eines geliebten Menschen ist eine spontane, natürliche Reaktion die unsere ganze Person erfasst. Wir Menschen trauern mit Leib und Seele.

Für die Zurückbleibenden ist es ein äußerst schmerzvoller Prozess.

Die Welt gerät aus den Fugen.

Kein Stein ist mehr auf dem anderen.

Das soziale Gefüge verändert sich.

Es braucht Zeit den Verlust des geliebten Menschen in das zukünftige Leben zu integrieren.    

Wenn Kinder dem Tod begegnen, ist der Impuls vieler Erwachsener die Kinder zu schützen. Doch: Sterben, Tod und Trauer gehören auch zum Leben von Kindern und müssen keinen Schaden anrichten. Denn Kinder können trauern. Es ist hilfreich, wenn Erwachsene den Kindern zutrauen, den Trauerprozess bewältigen zu können. Die Kinder benötigen Raum und Zeit ihre Trauer auszudrücken und die Unterstützung der Erwachsenen im Umgang mit der Trauer.  

Es gibt viele Arten seine Trauer zum Ausdruck zu bringen. Weinen, schreien, malen, toben, schweigen, miteinander-reden………

Hilfreich ist, dass die Erwachsenen den Kindern zeigen, dass sie auch traurig sind.

Denn nur, wenn die Erwachsenen der Trauer einen Ausdruck geben, wagen es auch die Kinder von ihren Gefühlen, Ängsten und Befürchtungen zu sprechen. Sie sollten auch dem Kind die Wahrheit über den Verstorbenen erzählen und das Kind in seiner Trauer ernst  nehmen.  

Wenn die Trauer durchlebt wurde, wird sich im Laufe der Zeit wieder die Freude am Leben durchsetzen. Das Leben gewinnt wieder an Normalität, der Verstorbene ist Teil der eigenen Innenwelt geworden.

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