In Gedanken bei den Angeörigen

für Lacrima – i. A. Diakon Tobias Rilling - München, 20. Dezember 2016

Mit Fassungslosigkeit und Sprachlosigkeit gehen unsere Gedanken und Gebete zu den Opfern des vermutlichen Anschlages in Berlin. Unsere Gedanken und unser Bangen sind bei den Angehörigen der Opfer und der vielen verletzen Menschen. Wir trauern um die Menschen, die völlig sinnlos ums Leben kamen und eine gute Zeit auf dem Weihnachtsmarkt verbringen wollten und sich so auf das Fest der Liebe einstimmen wollten. Unser Respekt geht an die vielen Einsatzkräfte. Mögen sie diese Eindrücke gut verarbeiten können.

Unsere Gedanken gehen nicht an die Menschen, die in diesen Stunden hetzen und behaupten, sie hätten es schon immer gewusst. Das hilft leider im Moment nicht! Im Gegenteil.

Unsere Gedanken gehen auch an diejenigen, die jetzt verständlicherweise Angst haben. Was ist heute schon heilig, wenn einzelne Menschen sogar vor so einer Tat an diesem Ort keinen Respekt mehr zeigen können? Für uns unverständlich, welche Verzweiflung und welcher Hass Menschen zu solchen Taten veranlasst! Wir entzünden eine Kerze für alle, die davon betroffen sind und auch in unserem Land vor solchen Menschen auf der Flucht sind und Zuflucht suchen.

Möge unsere Solidarität zeigen, dass wir weiterhin mit guten Absichten auf das Weihnachtsfest zugehen möchten. Unsere aufrichtige Anteilnahme.

Ihr Ansprechpartner Tobias Rilling

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Lacrima - Zentrum für trauernde Kinder
Perlacher Straße 21
81539 München