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Obwohl der Hund bereits seit Jahrtausenden Haus- und Arbeitstier des Menschen ist, sind Rettungshunde eine recht moderne Erscheinung. Es finden sich in der Geschichte zwar immer wieder Fälle, in denen Hunde Menschenleben gerettet haben, aber systematisch genutzt wurden diese Fähigkeiten erst im 19. Jahrhundert.
Flächensuche, Trümmersuche, Lawinensuche, Wasserrettung, Mantrailing, Leichensuche, Wasserortung
Wer eignet sich eigentlich für die Rettungshundearbeit? Wir sind nicht der Meinung, dass man dies (weder beim Menschen noch beim Hund) an Rasse, Geschlecht, Alter, Größe, oder ähnlichem festmachen kann.
Nachfolgend haben wir darum die für uns als wichtig erscheinenden Punkte aufgelistet.
Die Nase, das Riechorgan des Hundes, ist wesentlich empfindlicher als beim Menschen. Zu erkennen ist das schon an der Anzahl der Riechzellen, wobei es aber zwischen den Hunderassen erhebliche Unterschiede gibt.
50 Hundestaffeln gibt es in Schleswig-Holstein.
Neben rein privaten Organisationen, in denen Bürger ihre Vierbeiner zu Rettungshunden ausbilden lassen, gibt es Staffeln beim Arbeiter-Samariter-Bund, bei den Johannitern, beim Deutschen Roten Kreuz und beim Technischen Hilfswerk...
... „Wie zielsicher so eine Hundenase „arbeitet“, habe der Einsatz eindrucksvoll bewiesen. Eine ganze Nacht war der 82-Jährige unauffindbar. Selbst mit ihren Wärmebildkameras im Hubschrauber vermochten es die Rettungskräfte nicht, den Rentner ausfindig zu machen. Er lag unter Gestrüpp, in einem dichten Knick, unweit der alten Bundesstraße 206. Offen räumt Stöhr ein: „Es gibt kaum technische Möglichkeiten, Hunde in ihrer Schnelligkeit und Präzision zu ersetzen.“
Eine Auffassung, die die Landespolizei teilt.“
Quelle: Lübecker Nachrichten vom 21.07.2011