Johanniter-Hausnotruf: Sicherheit und Ruhe für Hobbies

Frau Lebkuchen fühlt sich sicher mit dem Johanniter-Hausnotrif

Foto: Arefeh Shariatmadari

Trotz ihrer 92 Jahre lebt Hildegard Lebkuchen immer noch in ihrer eigenen Wohnung. Dank des Johanniter-Hausnotrufs fühlt sie sich sicher, denn im Notfall ist schnell Hilfe da. So kann sie sich ganz auf Ihre Hobbies konzentrieren: Handarbeit und leidenschaftliches Backen.

Hildegard Lebkuchen macht ihrem Namen alle Ehre. In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich die Küche der 92-Jährigen in eine wahre Backmanufaktur - für Lebkuchen natürlich. 300 Stück backt sie dann für Freunde, Nachbarn und für Vereine aus der Umgebung. Als ehemalige Hauswirtschaftslehrerin weiß sie genau, worauf es ankommt: „Die Lebkuchen dürfen nicht zu lang im Ofen bleiben, damit sie saftig bleiben und lange halten.“ Ihre Bekannten wissen das zu schätzen.

Dass sich die alleinstehende Rentnerin auch während dieser geschäftigen Zeit ganz aufs Backen konzentrieren kann, verdankt sie dem Johanniter-Hausnotruf. Weil sie den Notfallknopf immer am Arm trägt, muss sie sich keine Sorgen machen, wenn sie in der Küche mal stolpern sollte. Aber nicht nur wegen ihrer köstlichen Backwaren kennt Frau Lebkuchen in Dießen am Ammersee fast jeder. Schon immer hatte die 92-Jährige ein reges Sozialleben. Bis heute engagiert sie sich im Katholischen Frauenbund und unternimmt mit ihren Bekannten von dort Ausflüge. Einmal im Monat besucht sie mit der Theatergemeinde eine Aufführung in München.

Auf dieses Netzwerk aus Freunden, Bekannten und Nachbarn kann Hildegard Lebkuchen sich auch im Alltag verlassen. Jeden Morgen telefoniert sie mit einer ehemaligen Schülerin, die zur Freundin geworden ist, und bespricht, was diese ihr vom Supermarkt mitbringen kann. „Man muss schon früh anfangen, sich ein aktives Sozialleben aufzubauen – nicht erst mit sechzig“, sagt Hildegard Lebkuchen.

Das Gleichgewicht von Geben und Nehmen ist ihr dabei sehr wichtig. Wenn nicht gerade Weihnachtszeit ist und sie aus ihrem Lebkuchen-Vorräten schöpfen kann, verschenkt die Rentnerin daher gern Unikate aus ihrer eigenen Kreativschmiede - handgefertigte Ketten aus Perlen und originellen Papier-Elementen. Oder bunte, modische Jacken, die sie mit viel Liebe zum Detail aus Wollresten häkelt.

Auch wenn Hildegard Lebkuchen stolz ist, bis heute ihren Haushalt selbst zu führen, hat sie sich vor rund sieben Jahren ein Johanniter-Hausnotruf-Gerät angeschafft. Sie hatte das bei einer Freundin gesehen und gedacht: „Das ist sinnvoll! Das besorge ich mir auch!“

Und tatsächlich: Vor Kurzem ist Hildegard Lebkuchen im Hausflur gestürzt. Zum Glück kam zufällig ein Nachbar vorbei, der ihr schnell wieder auf die Beine helfen konnte. „Aber zur Not hätte ich immer noch auf den Notfallknopf drücken können, den ich immer am Arm trage“, erzählt sie. „Das beruhigt mich sehr.“