Mehr Sicherheit für Jung und Alt

Auf den Hausnotruf der Johanniter ist die junge Magali del Bello durch eine Nachbarin aufmerksam geworden. Was sie daran so schätzt? Die Hilfe kommt per Knopfdruck. Und das entlastet im Notfall nicht nur sie selbst, sondern auch ihr gesamtes Umfeld.

Johanniter-Hausnotruf: Für Jung und Alt

Foto: Magali del Bello

Die 23-jährige Magali del Bello schaut freundlich durch ihre Brille und fährt in ihrem Rollstuhl voraus ins Wohnzimmer. Immer dabei ist ihre Betreuerin des ambulanten Pflegedienstes, der sowohl Träger des Hauses ist als auch rund um die Uhr die Assistenz und Betreuung für die Menschen mit Behinderung stellt, die in diesem Haus leben. 

„Seit einem Jahr wohne ich hier in einer Einzelwohnung“, sagt Magali del Bello. Seit Kindesalter leidet sie an Epilepsie und spastischer Tetraparese, einer Form der spastischen Lähmung. Magali erzählt, dass es im Schnitt alle drei Monate zu epileptischen Anfällen kommen kann. „Das Problem ist jedoch, dass man den Zeitpunkt nie wirklich voraussagen kann. Unerwarteter Stress kann zum Beispiel auch ein vorzeitiger Auslöser sein.“ 

Es ist deswegen besonders wichtig, dass Magali nie zu lange alleine ist. „Bei einem Anfall bin ich auf schnelle Hilfe angewiesen und brauche sofort meine Tabletten“, sagt sie. Es kann aber immer vorkommen, dass sie doch mal einen Moment unbeaufsichtigt oder der Anfall so schwer ist, dass auch ihre Betreuer auf Unterstützung durch den Rettungsdienst angewiesen sind.

Die Lösung: der Hausnotruf der Johanniter. Es war ihre Nachbarin aus dem Haus, die ihn Magali vor drei Monaten ans Herz gelegt hat, denn auch sie fühlt sich durch den zusätzlichen Notfallschutz gewappneter für ihren Alltag. „Ich bin sozusagen auf Nummer sicher gegangen“, lächelt Magali. „So wird im Notfall nicht nur mir geholfen, sondern auch meine Betreuer werden entlastet“. 

Ein richtiger Alarm musste bis jetzt nur einmal ausgelöst werden. Magali bekam ganz plötzlich einen so heftigen epileptischen Anfall, dass eine Betreuerin unmittelbar den Hausnotruf alarmierte. „Der Rettungsdienst kam sofort und konnte mir das Leben retten“, sagt Magali. 

Auch ihre Betreuerin schwärmt vom Hausnotruf: „Für mich ist der Hausnotruf eine große Hilfe. Wir können einfach nicht immer überall sein, und jeder Bewohner hat seine ganz eigenen Bedürfnisse. Der Hausnotruf ist eine große Entlastung, wenn schnell Hilfe benötigt wird.“ Diesen Mehrwert des Hausnotrufes schätzt mittlerweile auch Magalis Familie. „Besonders meine Mama ist jetzt viel entspannter und denkt nicht gleich, dass ich einen Anfall hatte, nur weil ich sie anrufe“, lacht sie.