So funktioniert der Hausnotruf

Einfach und zuverlässig

Alles, was Sie brauchen, ist eine Steckdose. Vereinbaren Sie einen Termin unter Tel. 0800 3233 800 (gebührenfrei) mit Ihrem lokalen Ansprechpartner. Unser Außendienstmitarbeiter demonstriert dann vor Ort das Zusammenspiel von Basisstation und Funksender und berät über alle Möglichkeiten – vom Basispaket bis zum Komplettschutz.

Unser Außendienstmitarbeiter demonstriert bei Ihnen vor Ort das Zusammenspiel von Basisstation und Funksender

Dabei führt er auch einen Probealarm durch: So können Sie live erleben, wie sicher und persönlich unser Hausnotruf-System funktioniert. Nach der Präsentation ist die Installation und Freischaltung in der Regel von heute auf morgen möglich.

Wie sind die beiden Geräte zu bedienen?

Einmal von unseren Fachleuten nach den Wünschen des Teilnehmers eingestellt, läuft alles automatisch – bis auf eines: den Druck auf den Alarmknopf. Sowohl an der Basisstation als auch am Sender, den der Teilnehmer immer bei sich tragen sollte, gibt es einen solchen Alarmknopf Und der muss gedrückt werden, wenn etwas passiert oder sich der Teilnehmer nicht wohl fühlt. Das ist alles.

Wie weit darf man sich mit dem Funksender von der Basisstation entfernen?

Die Reichweite der Johanniter-Hausnotruf-Einheit ist etwa so groß wie die eines schnurlosen Telefons: etwa 50 bis 150 Meter, abhängig von den baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Wohnung. Bei der Installation testen unsere Techniker den nötigen Sende- und Empfangsradius. Gegebenenfalls kann die Reichweite auch verstärkt werden, zum Beispiel bei großen Grundstücken. Natürlich kann ab einer gewissen Entfernung die Freisprech-Fähigkeit der Basisstation beeinträchtigt werden, etwa wenn zwischen dem Aufenthalts-Ort des Teilnehmers und der Basisstation eine oder mehrere geschlossene Türen sein sollten. Oder wenn die Entfernung zur Basisstation einfach zu groß ist. In diesem Fall kommt das Signal dennoch bei uns an – und bringt sofort Hilfe auf den Weg. Allein das Auslösen des Alarms genügt also. Die zuständige Hausnotruf-Zentrale sieht auf dem Bildschirm, wer den Alarm ausgelöst hat, wo der Teilnehmer wohnt, welche Personen zu benachrichtigen sind und welche Vorerkrankungen vorliegen.

Kann man mit dem Funksender unter die Dusche?

Ja, kein Problem. Schließlich kann auch im Badezimmer etwas passieren. Deshalb ist der ständige Begleiter nach der sogenannten Spritzwasser-Norm so ausgelegt, dass ihn ein zeitweiliges Untertauchen nicht beeinträchtigt.

Wie lange hält die Batterie im Funksender?

Einige Jahre. Der Funksender überprüft sich aber auch permanent selbst über den Funkkontakt mit der Basisstation. Sollte ein System uns melden, dass seine Batterie schwach ist, vereinbaren wir einen Servicetermin mit dem Teilnehmer. Auch sonstige Wartungen werden natürlich von uns übernommen.

Was passiert nach dem Knopfdruck?

Die vereinbarte Alarmkette wird in Gang gesetzt. Das bedeutet, dass in der zuständigen Zentrale sofort ein Mitarbeiter aktiv wird: Während auf seinem Bildschirm die hinterlegten Daten des Teilnehmers auftauchen – Name, Wohnort, Krankengeschichte, zu benachrichtigende Personen etc. – kann dieser Mitarbeiter, je nach Absprache, bereits einen Sprechkontakt zu der hilfebedürftigen Person herstellen. Über die Freisprecheinrichtung der Basisstation oder per Telefon klärt er im Gespräch ab, was los ist. Kommt kein Sprechkontakt zustande oder bittet der Teilnehmer um den Besuch eines qualifizierten Mitarbeiters, fährt dieser sofort los. Je nach Dringlichkeit oder Beschwerden kann auch sofort der Rettungsdienst eingeschaltet werden. Doch es muss ja nicht gleich so dramatisch kommen: In dem Gespräch, das der Teilnehmer nach dem Alarm mit unserer Hausnotruf-Zentrale führt, kann er auch einfach nur darum bitten, dass wir einer Person seines Vertrauens Bescheid sagen. Es gibt viele Varianten, wie man den Johanniter-Hausnotrufdienst individuell maßschneidernlassen kann. Wir beraten Sie gern!

Und wenn aus Versehen Alarm ausgelöst wird?

Kein Problem. Da die Hausnotruf-Zentrale zunächst versucht, den Sprechkontakt zum Teilnehmer herzustellen, wird die Sache schnell geklärt. Und wenn kein Sprechkontakt zustandekommt? Steht unser Mitarbeiter so schnell wie möglich vor der Tür des Teilnehmers. Und freut sich, wenn es ihm gut geht! Und zu Ihrer Beruhigung: Solch ein Fehlalarm passiert vielen Menschen, das kommt tagtäglich vor. Das gehört bei uns zur Routine. Und verursacht dem Teilnehmer in der Regel keine zusätzlichen Kosten!

Was ist, wenn ich den Hausnotruf nicht mehr benötige?

Jeweils vier Wochen zum Monatsende kann schriftlich gekündigt werden. Danach holen wir die beiden Hausnotruf-Geräte (Basisstation und Funksender) zeitnah bei Ihnen ab.