Das leistet die Verhinderungspflege

Wer hilft, wenn ein Pflegender selbst einmal Hilfe braucht?

Der Eintritt des Pflegefalls ist immer eine Belastung. Für beide Seiten, Pflegende und Gepflegte, besonders, wenn man sich für die häusliche Pflege entscheidet. Die Pflegebedürftigen wollen ihren Angehörigen nicht zur Last fallen, haben aber auch keine andere Möglichkeit. Die pflegenden Angehörigen stehen fast rund um die Uhr zur Verfügung – eine physische und psychische Anstrengung. Da kommt das Private oft zu kurz.

Die Johanniter helfen. Z.B. wenn ein Pflegender selbst einmal Hilfe braucht

Familienfeiern, Arztbesuche oder dringende Besorgungen werden zum Problem, ja sogar die Berufstätigkeit leidet. Und das gilt erst recht, wenn die pflegende Person selbst einmal erkranken sollte. An Treffen mit Freunden oder Urlaub ist oft überhaupt nicht mehr zu denken. Doch gerade für diese vielen kleinen Notwendigkeiten und größeren Freiheiten gibt es eine Chance.

Die Verhinderungspflege

„Verhinderung“, weil die oder der Pflegende dann eben „einfach mal weg“ ist – „verhindert“ für ein paar Stunden, für einen oder mehrere Tage oder sogar für Wochen. Und möglich ist das, weil Organisationen wie die Johanniter in solchen Fällen dann „einfach mal da“ sind: Für Sie, als Pflegebedürftiger oder Pflegender.

 

Ihre Vorteile

Als pflegebedürftige Person können Sie zu Hause bleiben, in Ihrer gewohnten Umgebung, in Ihrem gewohnten Alltagsrhythmus. Sie werden gut versorgt und freuen sich gleichzeitig, dass Ihr Angehöriger auch einmal ein eigenes Leben hat – jenseits der täglichen Pflege.


Als pflegende Angehörige oder pflegender Angehöriger ist es gut zu wissen, dass Sie Ihre schwere Verantwortung gemeinsam mit den Johannitern schultern können. Ihr Leben muss von der häuslichen Pflege nicht ganz und gar vereinnahmt sein. Sie haben Ihre Auszeiten, können Freundschaften pflegen und Termine wahrnehmen. Auch ein Wochenend-Trip und Urlaube sind möglich.