Schnell-Einsatz-Gruppe

Großschadensereignisse, wie das Zugunglück von Eschede, der Brand auf dem Düsseldorfer Flughafen oder Fälle von Lebensmittelvergiftungen in Großküchen können die regulären Hilfskräfte vor Ort überfordern. Neben der Aufstockung der medizinischen Hilfe kann es nötig werden, Sanitätsstationen zu errichten, die Verpflegung sicherzustellen, einen Such- und Informationsdienst zu installieren und vieles mehr.

 

In solchen oder ähnlichen Fällen in denen rasch zahlreiche Helfer benötigt werden, kommen Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) zum Einsatz. Jede SEG ist auf eine bestimmte Aufgabe spezialisiert und rund um die Uhr einsatzbereit. Um das zu gewährleisten sollte jede SEG mindestens dreifach besetzt sein. Von der Alarmierung der Helfer über Piepser bis zur vollständigen Einsatzbereitschaft sollte eine Stunde nicht überschritten werden. Da kurze Alarmzeiten Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit sind, ist die relative Nähe des Wohn- und Arbeitsplatzes zum Treffpunkt der SEG Voraussetzung für die Mitarbeit.