Pflege

Die Pflege im Johanniterhaus Pfarrer Franz orientiert sich an dem Modell der „Fördernden Prozesspflege“ von der Professorin Monika Krohwinkel. Die Menschen bekommen bei uns Unterstützung, Anleitung und Beratung um ihre vorhandenen Fähigkeiten zu bewahren und wenn möglich verloren gegangene wiederzuerlangen. Unabhängigkeit und Selbständigkeit sollen ihnen so lange wie möglich erhalten bleiben. Neben der Hilfe in den alltäglichen Lebensaktivitäten wie z. B. essen, trinken oder sich pflegen, ist es uns wichtig, die Menschen in der Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen und im Umgang mit belastenden Erfahrungen, wie z. B. dem Verlust eines Angehörigen, zu begleiten.

Wertschätzung erfahren, das drückt sich aus in der Gefühlswahrnehmung von Geborgenheit, Sicherheit und Verständnis. Es liegt uns sehr daran, dass sich unsere Bewohner gut aufgehoben und verstanden fühlen. Dazu ist eine intensive Beziehung zwischen den Pflegebedürftigen und den Pflegekräften erforderlich.

Um dies zu erreichen hat jeder Bewohner unseres Hauses eine feste Bezugspflegeperson, die für sein tägliches Wohl Sorge trägt. Die Bezugspflegekraft lernt Ihre Gewohnheiten und Vorlieben kennen und baut auch einen engen Kontakt zu Ihren Angehörigen auf. Sie und Ihre Angehörigen sowie Ärzte oder andere Pflegekräfte haben somit immer einen konkreten Ansprechpartner, der über gebündelte Informationen verfügt.