Trauercafé in Lüdenscheid

Jeder 1. Dienstag im Monat (außer an Feiertagen) von 18 Uhr bis 20 Uhr, Johanniter-Café LebensArt, Philippstraße 36-44b in 58511 Lüdenscheid.

Das Ziel: Trauer zum Ausdruck bringen

Im Laufe der Zeit haben Sie als Trauernde/r vielleicht auch erlebt, dass die Anteilnahme sowie die Gesprächsbereitschaft von Familie, Freunden, Nachbarn und Arbeitskollegen zurück geht.

Doch müssen Sie den erlittenen Verlust betrauern können. Die Trauer muss zum Ausdruck gebracht werden.

Im Trauercafé der Johanniter treffen Sie auf Menschen, die ähnliches erlitten haben. Es ist Raum für das, was Sie bewegt und für das, was Sie durch Ihre persönliche Situation mitbringen.

Wir wünschen uns, dass Sie durch dieses Angebot Verständnis, Trost, Gemeinschaft und Erleichterung erfahren.

Das Trauercafé ist

  • ein offenes, unverbindliches Begegnungsangebot für Menschen, die um einen  Verstorbenen trauern.
  • alters-, konfessions- und nationalitätsunabhängig.
  • für Menschen, die ihrer Trauer "Raum" geben möchten.
  • ermöglicht den Kontakt zu anderen Trauernden.
  • gibt Mut und Kraft für den Alltag.
  • ist für Menschen, die ihre Erfahrungen durch reden und schweigen mit anderen teilen möchten.
  • macht Trost erfahrbar.
  • ist offen für das Thema "Tod und Trauer".
  • wird geführt von engagierten Ehrenamtlichen, die sich speziell geschult haben.
  • ist ein Ort, an dem alle Gespräche und Anliegen vertraulich behandelt werden.
  • findet in angenehmer Atmosphäre statt.

"Die Muschel"-Gruppen als Vorbild

Seit mehreren Jahren begleitet „Die Muschel“ der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Regionalverband Südwestfalen trauernde Kinder, Jugendliche und ihre Angehörigen. Mit dem „Trauercafé der Johanniter“ möchten wir das Angebot erweitern und auch einem weiteren Personenkreis Begleitung in der Trauer anbieten. Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen ist für den Hinterbliebenen meist nichts mehr, wie es war. Vielfältige Aufgaben gilt es zu erledigen und mit den unterschiedlichsten, oft extremen Gefühlen leben zu lernen. Für Trauernde ist es nicht einfach,  in den „normalen Alltag“ zurück zu finden. Erschwerend kommt hinzu, dass Menschen aus dem persönlichen Umfeld (Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen) erwarten, dass der Trauernde möglichst schnell wieder „funktioniert“ und „der Alte“ ist.

 

Trauer bedeutet Schmerz, kann Angst erzeugen, Hilflosigkeit und Vereinsamung auslösen. Nicht gelebte Trauer kann krank machen.


Trauernde müssen und dürfen sich die Zeit nehmen, die sie individuell benötigen, um ihre Trauer zu leben, um herauszufinden, was sie wirklich brauchen, um Abschied zu nehmen und einen Weg durch ihre Trauer zu finden. Dabei helfen der Austausch und die Gemeinschaft mit anderen Trauernden. Hier setzt unsere Konzeption des „Trauercafés der Johanniter“ an.

Ihr Ansprechpartner Kathrin Schumacher

Alsenstraße 1
58511 Lüdenscheid

Ihre Johanniter in Südwestfalen