Geschichte

Johanniterhaus – Ein Haus mit Geschichte

Die Geschichte des Klosters Wennigsen mit der noch älteren Klosterkirche reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück.

Das Kloster wurde als Stift für Augustiner-Chorfrauen gegründet. Nach 1542, als die Reformation im Calenberger Land Einzug hielt, erfolgte der Übergang zu einem evangelischen Damenstift. Das Kloster Wennigsen ist heute ein spirituelles Zentrum mit evangelischem Profil. Unmittelbar südwestlich von Kloster und Klosterkirche steht das Klosteramtshaus, das heutige Johanniterhaus. Über dem Eingang des Hauses findet sich die Jahreszahl 1781 und das Signet des hannoverschen Herrscherhauses. Nachdem das nach dem Dreißigjährigen Krieg gegründete Klosteramt aufgelöst wurde, diente das Klosteramtshaus bis 1858 als Wohngebäude des Amtmannes und zur Amtsverwaltung des Klosteramtes Wennigsen sowie später des Amtes Wennigsen. Ab 1898 wurde das Haus als Gemeindehaus und Wohnsitz der Pastoren genutzt. Seit 1982 war die Forstverwaltung hier untergebracht, zudem war es Amtssitz und Wohnsitz des Forstdirektors.

Im Jahr 1982 gründete die Hannoversche Genossenschaft des Johanniterordens das Johanniterhaus Kloster Wennigsen.

Anlässlich der Weltausstellung im Jahre 2000 in Hannover wurde das Amtshaus umgebaut, um es als Restaurant, Tagungsstätte und Hotel zu nutzen.