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31. Januar 2013: Kinderarzt trat seinen Dienst an
Im Januar trat Bernhard R. Kosak als Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde im Krankenhaus in Bad Belzig seinen Dienst an und übernahm als fester Ansprechpartner von Montag bis Freitag für jeweils 8 Stunden die stationäre Versorgung von Babys, Kindern und Jugendlichen. Seine Einstellung und Entsendung erfolgt durch das Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam.
Zu seiner Tätigkeit vor Ort gehört ebenfalls die Schulung der stationär tätigen ärztlichen Kollegen in Bad Belzig in der Notfallversorgung von Babys und Kleinkindern.
Bernhard R. Kosak wurde 1979 Potsdam geboren. Sein Studium absolvierte er an der Humboldt-Universität Berlin bis 2006. Es folgte ein praktisches Jahr im Klinikum Ernst von Bergmann. Anschließend ging er zur Facharztausbildung an die Universitätskinderklinik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. In den letzten Jahren arbeitete Herr Kosak dort auf der Neonatologischen Intensivstation.
Schwerpunkte der Ausbildung und Interessen neben Allgemeinpädiatrie sind Hämatologie, Onkologie, Immunologie, Neonatologie und Frühgeborenennachsorge. Weitere medizinische Interessen sind die Infektiologie, Ernährungsmedizin und Sozialpädiatrie.
10. Januar 2013: Pädiatrischen Versorgung künftig durch Mitarbeiter des
Klinikums „Ernst von Bergmann“
Nach dem Auslaufen der bisherigen Kooperation konnte mit dem Klinikum
„Ernst von Bergmann“ in Potsdam ein neuer Partner für die pädiatrische Versorgung gewonnen werden.
Bis Ende Januar werden die Regeldienste durch ärztliche Mitarbeiter des Klinikums Ernst von Bergmann abgedeckt. Im Februar tritt ein vom Klinikum „Ernst von Bergmann“ eingestellter Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde im Krankenhaus in Bad Belzig seinen Dienst an und übernimmt als fester Ansprechpartner die stationäre Versorgung von Babys, Kindern und Jugendlichen von Montag bis Freitag für jeweils 8 Zeitstunden.
Diese Anstellung war nur mit Unterstützung aus Potsdam möglich, denn Fachärzte für Kinderheilkunde sind aktuell nur sehr schwer zu gewinnen.
In kritischen Fällen und außerhalb der Regelarbeitszeit des Kinderarztes stehen Spezialisten und die hochwertige diagnostische und therapeutische Ausstattung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Potsdam bereit. Erfahrungen aus anderen Flächenländern wie in Skandinavien zeigen, dass sich dieses System als Versorgungsform bewährt.
Im Bad Belziger Krankenhaus wurden im letzten Jahr 285 Kinder bis 14 Jahren behandelt. 250 Mütter brachten 2012 ihre Kinder in der Klinik für Geburtshilfe zur Welt.
4.Oktober 2012: Eine Perspektive für das Krankenhaus in Bad Belzig. Johanniter und Klinikum Ernst von Bergmann nehmen Verhandlungen auf
Die Johanniter GmbH und das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam haben im September Verhandlungen über den Verkauf der Anteile der Johanniter-Krankenhaus im Fläming Belzig GmbH in Höhe von 74,9 Prozent am Johanniter-Krankenhaus in Bad Belzig aufgenommen. Es ist geplant, die notwendige Zustimmung zur Re-Kommunalisierung von den jeweiligen Gremien bis Ende des Jahres zu erhalten. mehr lesen
23. Mai 2012: Erweiterung der chirurgischen Leistungen mit Plastischer und Rekonstruktiver Chirurgie
Seit Januar 2012 bietet das Johanniter-Krankenhaus im Fläming Belzig mit der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie/ Handchirurgie ergänzende Leistungen zu den bereits bestehenden chirurgischen Richtungen in enger Kooperation mit dem Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam an.
1. Februar 2012: Ärztlicher Fortbildungskalender 2012 der Johanniter-Krankenhäuser im Fläming Treuenbrietzen und Bad Belzig ist erschienen
27. Oktober 2011: Johanniter-Krankenhaus erhält DDG-Anerkennung
Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) hat die Diabetologie der Inneren Medizin des Johanniter-Krankenhauses im Fläming in Bad Belzig als „Stationäre Behandlungseinrichtung für Typ 1 und Typ 2 Diabetes“ anerkannt. Dr. Manfred Heßler, ärztlicher Direktor des Hauses, ist stolz, dass der Abteilung unter Leitung von Oberärztin Bernadette Borgert kürzlich eine entsprechende Urkunde verliehen werden konnte. „Hierfür mussten strenge Qualitätsmerkmale und ein diabetes-spezifisches Qualitätsmanagement nachgewiesen werden“, erklärt Bernadette Borgert. In ganz Brandenburg bestehen bislang vier von der DDG anerkannte stationäre Behandlungseinrichtungen.
Das Johanniter-Krankenhaus bietet alle Behandlungsmöglichkeiten des Diabetes an. Es kooperiert eng mit den niedergelassenen Ärzten, die Patienten zur Einstellung, aber auch mit besonderen Diabetesproblemen zuweisen. Da Diabetiker infolge langjährig erhöhter Blutzuckerwerte häufig unter Durchblutungsstörungen oder Nervenschädigungen leiden, kann es insbesondere an den Füßen schnell zu Wunden kommen. „Es macht schon einen Unterschied, ob ein Diabetes-Patient mit einer Wunde am Zeh in ein normales Krankenhaus oder in ein spezialisiertes geht“, erläuterte Bernadette Borgert. Noch immer werde in Deutschland viel zu häufig amputiert. „Wir haben die höchste Amputationsrate bei Diabetes-Patienten in Europa“, so Borgert. Unter ihrer Regie hat sich ein Team aus Ärzten, Diabetesberaterin und Diätassistentin und Krankenschwestern auf ein umfassendes, modernes Behandlungsmanagement spezialisiert.
Experten erwarten, dass die Zahl der Patienten mit Diabetes-Typ 2 („Altersdiabetes“) in den kommenden Jahren stark ansteigen wird. Die Ursachen liegen häufig in einer falschen Ernährung und Bewegungsmangel. Jeder vierte Übergewichtige zwischen 60 und 80 Jahren erkrankt heute schon an dem auch als „Alterszucker“ bezeichneten Diabetes Typ 2. Die Zahl der Diabetiker in Deutschland wird auf etwa zehn Millionen Menschen geschätzt.
27. September 2011: Neuer Computertomograph
Hohe Bildqualität bei sehr geringer Strahlenbelastung für den Patienten
Seit kurzem verfügt das Johanniter-Krankenhaus im Fläming in Bad Belzig über einen 16-Zeilen-Computertomographen (CT) der neuesten Generation.
Detailgetreue Bilder aus dem Körperinneren, die in kürzester Zeit vorliegen, sind Grundlage einer präzisen Diagnostik. Der CT ist aus dem heutigen Klinikalltag nicht mehr wegzudenken. Eine Röntgenröhre rotiert mit hoher Geschwindigkeit um den Körper und liefert exakte Schnittbilder und 3D-Ansichten aller Körperteile.
Ein CT arbeitet mit Röntgenstrahlen. Um die Strahlenbelastung für Patienten zu verringern, bietet GE Healthcare einen CT mit Niedrigdosis-Technologie ASiR (Adaptive Statistical iterative Reconstruction) an. Dadurch kann die Strahlendosis je Untersuchung, laut Herstel-lerangaben um ca. 40 % gesenkt werden, ohne die Bildqualität einzuschränken. Dies ermög-licht eine spezielle Hard- und Software. Weiterer Vorteil: Die Patienten benötigen deutlich weniger Kontrastmittel.
Der seit 1999 in Bad Belzig verwendete 1-Zeiler wurde im September gegen einen 16-Zeiler ausgetauscht. Die Leistungsfähigkeit des neuen Gerätes ist genau auf das Untersuchungsspektrum in Bad Belzig zugeschnitten. Vor allem kann damit die radiologische Versorgung der Unfallchirurgie auf den modernsten Stand gehoben werden. Das Johanniter-Kranken-haus in Bad Belzig zählt damit zu den Niedrigdosis-Vorreitern im Umkreis von 100 km!
18. August 2011: Klinik für Chirurgie nimmt modernen C-Bogen in Betrieb
Eine große Investition in die medizinische Ausstattung ist der Klinik für Chirurgie am Johanniter-Krankenhaus im Fläming Belzig zu Gute gekommen.
Seit kurzem verfügt die Klinik im OP-Bereich über einen so genannten 3D-C-Bogen. Dieser dreidimensionale Bildwandler für intraoperatives Röntgen liefert bereits während Operationen CT-ähnliche Datensätze. Auch Schnittaufnahmen durch Wirbelkörper und Gelenke können dargestellt werden, die mit einem (zwei-dimensionalen) 2D-Wandler nicht möglich sind. Umfassende Darstellungsmöglichkeiten machen das Gerät zum „zusätzlichen Auge” des Operateurs.
Die intraoperative 3D-Bildgebung spielt vor allem in der Knochenchirurgie, wie z. B. der Unfall- und orthopädischen Chirurgie eine zentrale Rolle. So können vor allem sehr komplexe Gelenkfrakturen während der OP exakt beurteilt werden, z. B. ob knöcherne Gelenkstufen verblieben sind oder Fragmentfehlstellungen bzw. Schraubenfehllagen im Gelenk vorliegen, und so schon während der OP erkannt und korrigiert werden können. Damit werden eventuelle Folgeeingriffe überflüssig. Auch post-operative CTs und damit zusätzliche Strahlenbelastungen können den Patienten damit häufig erspart werden. Die Versorgungsqualität wird verbessert – zum Wohle des Patienten.
17. Mai 2011: Johanniter-Stiftung fördert Tageshospiz „Augenblick“
Am vergangenen Mittwoch besuchten Stifter und Verantwortliche der Johanniter-Stiftung das Tageshospiz „Augenblick“ am Johanniter-Krankenhaus im Fläming Belzig GmbH. Die Johanniter-Stiftung hat in der Vergangenheit durch Ertragsausschüttungen das Tageshospiz „Augenblick“ gefördert – deshalb war es den Besuchern wichtig, sich über die Weiterentwicklung der Arbeit im Hospiz zu informieren. Einen guten Einblick ermöglichten Gespräche mit Hospizpatienten, der Oberin Una Kniebusch und Schwester Heike Schwarz.
Wenn Leiden unheilbar sind, medizinische Therapie nur noch Linderung bietet, wird der Mensch mit seiner Vergänglichkeit und dem eigenen Sterben konfrontiert. In diesem letzten Lebensabschnitt müssen Angst, Wut, Schmerz und Trauer bewältigt werden, was allein zu Hause nicht immer gelingt. Im Tageshospiz "Augenblick" werden seit drei Jahren Betroffene und ihre Angehörigen beraten, medizinisch betreut und können sich mit anderen austauschen. Auch für Einzelgespräche ist viel Raum und Zeit. Ärzte, Pflegepersonal, Sozialarbeiter, speziell geschulte ehrenamtliche Helfer und Seelsorger stellen dabei den schwerkranken Menschen und seine Lebensqualität in den Mittelpunkt aller Bemühungen.
Weiter haben die Stifter auch zur Förderung des Innovationspreises 2011 beraten.
Präventionskurse
Alle angebotenen Kurse werden von den Krankenkassen bezuschusst (Kursgebühren ab 70 €).
Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel. 033841 93-486.