Note 1 für Kurzzeitpflege am Johanniter Waldkrankenhaus

Bonn, 16. März 2018

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat die Kurzzeitpflege des Johanniter Waldkrankenhauses einer Qualitätsprüfung unterzogen. Und die Abteilung absolvierte diese mit einer Bestnote. Sie schnitt mit einer glatten 1,0 ab.

Das Gesamtergebnis ergibt sich aus der Prüfung in vier verschieden Bereichen der Kurzzeitpflege: Dabei handelt es sich um die Bereiche „Pflege und medizinische Versorgung“, „Umgang mit demenzkranken Bewohnern“, „Betreuung und Alltagsgestaltung“ und „Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene“. In all diesen Bereichen, in denen insgesamt 59 Kriterien überprüft wurden, erhielt die Kurzzeitpflege die Bewertung 1,0.

Seit 2010 muss der Medizinische Dienst alle ambulanten und stationären Einrichtungen im Auftrag der Krankenkassen einmal prüfen. Danach folgt eine jährliche unangemeldete Kontrolle. Pflegebedürftige und Angehörige können sich so mit Hilfe der Noten über die Qualität von Pflegeeinrichtungen informieren. Die Gesamtnote bietet eine erste Orientierung. Wer sich noch genauer informieren will kann sich auch die Bewertung für jedes einzelne Qualitätskriterium im Transparenzbericht ansehen. Die Notenskala reicht von Sehr Gut (Note 1) bis Mangelhaft (Note 5).

Daniel Siepmann, kaufmännischer Direktor an den Bonner Johanniter-Kliniken freut sich über die herausragende Bewertung. „Es zeigt uns, dass die bei den Johanniter-Kliniken angewendeten Qualitätsstandards in der Pflege sehr gut umgesetzt werden“.

Die Kurzzeitpflege, die von Jaqueline Bajeska geleitet wird,  dient der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen nach einer stationären Behandlung, Rehamaßnahme, als Überbrückung bei Wartezeit auf einen Altenheimplatz oder bei Rückkehr in den häuslichen Bereich, wenn dort der erforderliche Umfang der Pflege noch nicht erbracht werden kann. Auch während der Abwesenheit (Urlaub, Erkrankung, Verhinderung) der Pflegeperson kann diese in Anspruch genommen werden.

Voraussetzungen für die Aufnahme ist dabei die Einstufung in die Pflegegerade 1 bis 5  der Pflegeversicherung oder als Privatgast auf eigene Rechnung. Weitere Informationen